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Baustelle Tannenhütte: Die Erdarbeiten auf knapp 1000 Metern Höhe sind bereits in vollem Gang.

Endgültiger Name steht noch nicht fest

„Neue Gamshütte“ nimmt Gestalt an

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Es geht vorwärts: Am Wank laufen derzeit die Arbeiten für den Bau der „Tannenhütte“ auf Hochtouren. Im Mai 2018 soll alles fertig sein.

Garmisch-Partenkirchen – Noch steht nicht fest, wie sie künftig heißt. Auch nicht, wer sie bewirtschaftet. „Nach wie vor bleibt es beim Arbeitstitel ,Tannenhütte‘“, bestätigt Konrad Prielmeier, Sprecher der Bayerischen Staatsforsten in Regensburg. Der passt zum Material, das neben Glas verwendet wird. Eine Festlegung über dieendgültige Namensgebung der beliebten Einkehr am Wank, die im August 2015 einem Feuer zum Opfer gefallen war und die nach wie vor als Gamshütte bekannt ist, „soll im Übrigen auch noch mit dem künftigen Pächter abgestimmt werden“.

Und der ist noch nicht endgültig ausgesucht. „Es wurden mit mehreren Interessenten Auswahlgespräche geführt“, erklärt Prielmeier. Mit einem werden nun konkrete Verhandlungen aufgenommen. „Wir bitten um Verständnis, dass bis zur rechtsgültigen Unterschrift in drei bis vier Wochen noch kein Name genannt werden kann.“

Der Neubau auf knapp 1000 Metern Höhe läuft derweil auf Hochtouren. Alles ist vorbereitet, die Baustelle eingerichtet. Aktuell sind Prielmeier zufolge die erforderlichen Erdarbeiten sowie entsprechende Maßnahmen zur Bauwerksgründung an der Reihe Weiter geht’s in den kommenden Wochen mit den Rohbauarbeiten, wie der Verlegung der Grundleitungen, der Herstellung der Bodenplatten et cetera. „Alles ist im Zeitplan.“ Nach aktuellem Stand ist die Fertigstellung der „neuen Gamshütte“ für Mai 2018 vorgesehen.

Das ist perfekt auf die Eröffnung der Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ in Ettal abgestimmt. „Die Hütte ist als Außenstation integriert“, sagt Prielmeier. Auf Schautafeln und Exkursionen im Rahmenprogramm werde über die Themen Bergwaldbewirtschaftung, Jagd und Schutzwaldsanierung  informiert. 

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