+++ Eilmeldung +++

Bei TV-Arbeiten zusammengebrochen: SPD-Politiker Thomas Oppermann ist tot

Bei TV-Arbeiten zusammengebrochen: SPD-Politiker Thomas Oppermann ist tot
Zwei Fans, einer mit EHC-Trikot, eine mit SCR-Trikot, schauen sich ein Spiel im Olympia-Eissportzentrum an.
+
Wer in der kommenden Saison des SCR live verfolgen will, der muss etwas tiefer in den Geldbeutel greifen.

SC Riessersee erhöht die Preise für Stehplätze - Weiterer Spieler verlängert

Neue Preise, neue Vertragsverlängerung

  • vonPatrick Hilmes
    schließen

Die Fans des SC Riessersee müssen in der anstehenden Saison der Eishockey-Oberliga teils etwas tiefer in die Tasche greifen, wenn sie den Traditionsklub live sehen wollen. Zudem hat ein weiterer Spieler seinen Vertrag verlängert.

Garmisch-Partenkirchen – Die Pressekonferenz des SC Riessersee am Donnerstag hatte bereits einige Neuerungen zu Tage gebracht. SCR-Geschäftsführer Pana Christakakis, Andreas Wieland, kaufmännischer Leiter der GmbH, sowie die Politiker Bernhard Pohl und Florian Streibl (beide Freie Wähler) berichteten über Diverses bezüglich Saisonstart und finanzielle Hilfen. Doch das war noch nicht alles. Unter anderem verkündete der SCR, dass sich die Ticketpreise für Stehplätze in der kommenden Spielzeit erhöhen werden.

Bisher kosteten die Karten für die West- und Osttribüne pro Stück zwölf Euro. Künftig müssen die Fans einen Euro oben drauf legen – 13 Euro. Solange aber die Corona-Pandemie die Welt und somit auch den Sport im Schwitzkasten hält und der Traditionsklub das heimische Olympia-Eissportzentrum nicht bis unter die Decke mit Zuschauern füllen darf, gibt es teils vergünstigte Tickets. Die Sitzplätze in den Kurven D und C werden vorerst für den neuen Stehplatzpreis angeboten, sprich 13 Euro.

Zwei Dauerkarten-Varianten

Auch die Dauerkarten erfahren eine Veränderung. Fortan wird es zwei Varianten geben: das Modell „Riessersee“ und das Modell „Alpspitze“. Bei der „Riessersee“-Dauerkarte erklärt sich der Erwerber bereits mit Kauf des Tickets damit einverstanden, auf etwaige Rückerstattungs-Ansprüche zu verzichten, sollte es in der anstehenden Saison zu Geisterspielen kommen. Leer geht derjenige aber nicht aus. Er erhält für dieses Spiel einen kostenlosen Zugang zu dem Live-Streming-Dienst sprade.tv.

Denn auch wenn der Landkreis Garmisch-Partenkirchen die 7-Tage-Inzidenz überschreiten sollte, darf der SCR seine Spiele austragen. Einzig die Zuschauer werden in diesem Falll ausgeschlossen. Bei der „Alpspitz“-Variante bleiben die Ansprüche auf Rückerstattung hingegen bestehen.

Es gibt noch einen weiteren Posten, bei dem Eishockey-Fans künftig tiefer in die Tasche greifen müssen. Die Gebühr für sprade.tv steigt ebenfalls – von 5,50 auf acht Euro. Der Süden habe es in diesem Fall aber besser als der Norden, betont Christakakis. „Dort wird der Preis auf zehn Euro angehoben.“

Die Sterne sind nicht das Ziel

Viele neue Zahlen, und der SCR-Geschäftsführer hat noch weitere auf Lager. So berichtete er davon, dass der Verein den Verlust von 25 Prozent der Sponsoren zu verkraften hat. Corona sei Dank. Ebenso verriet Christakakis, dass die Oberliga-Mannschaft mit einem geringeren Etat auskommen muss. In der Vorsaison belief sich das Budget noch auf 1,3 Millionen Euro, in der Spielzeit 2020/2021 muss der SCR mit 300 000 Euro weniger auskommen. Daher wiederholte Christakakis auch nochmals, worauf es ab dem 6. November – Saisonstart der Oberliga Süd – ankommt. „Es wird nicht darum gehen, nach den Sternen zu greifen. Heuer zählt nur das Überleben.“

Philipp Wachter bleibt ein weiteres Jahr

Läuft weiter in Weiß-Blau auf: Philipp Wachter.

Dennoch schreiten natürlich auch die sportlichen Planungen voran. Christakakis hatte am Donnerstag bereits angekündigt, dass eine weitere Vertragsunterschrift kurz bevorstehe. Am Freitag konnte er Vollzug melden. Der 25-jährige Mittenwalder Philipp Wachter bleibt ein weiteres Jahr bei den Weiß-Blauen und geht damit in seine sechste Saison beim SCR. In der abgebrochenen Spielzeit erzielte der körperlich präsente Verteidiger zehn Tore und lieferte zu weiteren 20 die Vorarbeit. „Es freut uns, dass sich ’Wachti’ kurz vor unserem Trainingsstart entschieden hat, unseren gemeinsamen Weg fortzusetzen. Vergangene Saison war er unser punktbester Verteidiger, und durch seine körperliche Präsenz auf dem Eis ist er ein wichtiger Stützpfeiler für unser Team“, betont Trainer George Kink.

Auch interessant

Kommentare