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Ohne Kaffee geht nichts: Eine BRK-Mitarbeiterin sorgt für Nachschub für die Kollegen. 

Jetzt kommt der „normale“ Alltag zurück

Nicht nur schaufeln, auch essen ist wichtig: Kliniken versorgten Katastrophenfall-Einsatzkräfte 

Über 500 Helfer des BRK und der Bergwachten waren im Einsatz, um den Schneemassen Herr zu werden. Diese mussten auch mit Essen versorgt werden.  Hilfe gab es von den Kliniken. 

Garmisch-Partenkirchen –Fünf Tage lang sind die 269 Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und die 252 Helfer der Bergwachten des Landkreises im Dauereinsatz gewesen. Jetzt ist das Gröbste nach dem gern als Winterkatastrophe bezeichneten, großen Schneefall vorbei, der Alarm ist seit Dienstagabend aufgehoben.

Unzählige Dächer von den nassen Schneelasten befreien und viele Stunden lang schaufeln, schaufeln, schaufeln machte natürlich auch hungrig. „Wir hatten früh erkannt, dass wir mit unserer eigenen Feldküche diese Mengen an Essen nicht herstellen können. Deshalb haben wir um Unterstützung des Klinikums Garmisch-Partenkirchen und der Unfallklinik Murnau gebeten“, erzählt der Stellvertretende Leiter der Rotkreuz-Bereitschaften im Landkreis, Christoph Sörgel, der alle fünf Tage den Einsatz für das BRK mit seinen Kollegen leitete. Rund 2600 Portionen wurden in den beiden Großküchen extra hergestellt. „Die Zusammenarbeit mit dem THW und den Klinikküchen hat auf Anhieb hervorragend funktioniert, obwohl wir das in dieser Form noch nie gemacht haben.“ Die Mitglieder des Technischen Hilfswerks (THW) hatten sich um die Verteilung des Essens an die sieben Ausgabestellen gekümmert. Sörgel hebt aber auch besonders den Einsatz des Bereitschaftsleiters Michael Debertin heraus, der im Hintergrund um Unterstützung bei den Helfern geworben hatte, vor allem aber auch das Engagement der vielen Ehrenamtlichen im Roten Kreuz, die zum Teil bis in die Nacht hinein gearbeitet und einige anschließend noch selbst zum Schaufeln gegangen waren.“

Unterstützt wurden die Bereitschaften am Einsatzort Krün auch noch von der dortigen Wasserwacht unter Leitung von Manuel Achtner. Die Bergwachten aus dem Landkreis waren mit insgesamt 252 Mann im Einsatz. Zum Teil räumten sie selbst Dächer frei oder sicherten ihre Kollegen von anderen Einheiten. An allen Einsatzorten sicherten Sanitäter des Roten Kreuzes die Arbeiten ab. „Zum Glück gab es nur einen kleinen Unfall, bei dem der Betroffene aber nach kurzer ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen konnte“, sagt Sörgel. Jetzt werden die Computer im Einsatzzentrum des BRK wieder abgebaut, damit die Mitarbeiter des Kreisverbandes ihre gewohnten Arbeitsplätze beziehen können. Dann beginnt auch für das Rote Kreuz im Landkreis wieder der „ganz normale“ Alltag.  

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