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Ist Vizebotschafter der deutschen Vertretung in Luxemburg: Gemeinderat Martin Schröter.

FDP-Mann wendet sich an Landrat

Nummer 13! Schröter stellt wieder Rechtsaufsichtsbeschwerde gegen Meierhofer

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Er hatte noch nie Erfolg: Trotzdem hat es Martin Schröter wieder getan. Der Liberale lässt eine Vorgehensweise von Garmisch-Partenkirchens Bürgermeisterin in puncto Eisstadion und Gemeindewerke prüfen.

Garmisch-Partenkirchen – Man kann sich leicht verzählen, so oft ist es schon passiert. Ob Martin Schröter noch den genauen Überblick hat oder Buch führt – unbekannt. Und doch hat es der FDP-Gemeinderat wieder getan, weil es für ihn so etwas wie liebe Gewohnheit geworden oder ein Ritual ist. Im Klartext: Er hat die nächste Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Garmisch-Partenkirchens Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD) gestellt. Wenn das Garmisch-Partenkirchner/Murnauer Tagblatt innerhalb der vergangenen vier Jahre dieser Wahlperiode alle wirklich haarklein dokumentiert hat, ist es die Nummer 13. Mit keiner einzigen hatte Schröter bislang Erfolg.

Diesmal geht der Liberale in einem Schreiben an Landrat Anton Speer (Freie Wähler) gegen die Rathaus-Chefin vor, weil sie seiner Meinung nach eine „unsachgemäße und widerrechtliche Beschlussvorlage in Sachen Eisstadion und Gemeindewerke“ in der Sitzung des Gemeinderats vom 24. April vorgelegt hat. Schröter fordert den Landrat auf, „die Bürgermeisterin auf die Notwendigkeit korrekter Verfahren hinzuweisen, insbesondere bei Stellungnahmen der Verwaltung, „die sie verantwortet“.

Schröter und die Bürgermeisterin sind sich in herzlicher Abneigung verbunden, wie jeder miterleben kann, der regelmäßig Gemeinderatssitzungen besucht. Auch bei Anträgen lässt Meierhofer den Vize-Botschafter der deutschen Vertretung im Herzogtum Luxemburg regelmäßig abblitzen. Jüngstes Beispiel: Schröter hatte gebeten, der Gemeinderat möge die Umbenennung des Kurparks Partenkirchen in Hermann-Levi-Kurpark in seiner Sitzung am Dienstag beraten. Meierhofer teilte ihm mit, dass sie in dieser Angelegenheit „keine Dringlichkeit“ erkennen könne. Die Geschäftsordnung sehe gerade für die Namensgebung oder Umbenennung von Straßen, Plätzen et cetera eine Vorberatung im Hauptausschuss vor. Dort werde Schröters Antrag am Mittwoch, 25. Juli, diskutiert. Eine Behandlung im Marktgemeinderat ist Meierhofer zufolge dann in der nächsten Sitzung im September geplant.    

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