Schulterschluss der Initiatoren: (v. l.) Florian Schwarzfischer, Josef F. Holzwarth, Regina Schmied, Andrea Sorg, Barbara Bierling und Korbinian Freier wollen Olympische Winterspiele in Oberammergau verhindern. Foto: Hoffmann

Olympia 2018: Bürgerbegehren in Oberammergau!

Oberammergau - Die Olympia-Gegner in Oberammergau machen ernst: Eine Bürgerinitiative hat am Donnerstagabend den Startschuss für den Weg zu einem Bürgerentscheid gegeben.

Jetzt ist es raus: In Oberammergau will eine Initiative mit einem Bürgerentscheid erreichen, dass der Ort aus dem Bewerbungskonzept für die Winterspiele 2018 aussteigt. In dem Dorf, dessen Passionsspiel weltweit bekannt ist, sollen die Biathlon- und Langlaufwettbewerbe stattfinden.

Innerhalb nur einer Woche wollen die Oberammergauer die 400 benötigten Unterschrifen sammeln. Haben die Olympia-Gegner mit ihrem Vorhaben Erfolg, könnte der Ausstieg der Gemeinde die Bewerbung von München zusammen mit Garmisch-Partenkirchen und Schönau/Königssee ins Wanken bringen. Es müsste die gesamte Sportstätten-Planung überarbeitet werden.

Erst am Dienstag war München mit seinem Konzept offiziell zur Kandidatenstadt gekürt worden.

Die Initiative begründet ihre Ablehnung unter anderem damit, dass der Eingriff in die Natur in keinem Verhältnis zum Nutzen stehe. Statt in Oberammergau für gut 30 Millionen Euro temporäre Stadien an einen Sonnenhang zu bauen, heißt es, sollten die bestehenden Anlagen in Ruhpolding genutzt werden. (nah)

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