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Schnelle Problemlösung: Die Gemeinde hat die Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage an der Badgasse im Ortsteil Partenkirchen bereits verändert. 

Tarifänderung beschlossen

Parkplatzprobleme in Garmisch-Partenkirchner Tiefgarage: Neue Regelung soll Situation entspannen

Die Tiefgarage an der Badgasse hat schon oft für Aufsehen gesorgt.  In letzter Zeit wieder, weil sich Monatsticket-Besitzer beschwert haben. Sie fanden oft keinen Stellplatz. Der Hauptausschuss hat jetzt eine Entscheidung getroffen.

Garmisch-Partenkirchen –Das Parkplatzproblem in der Tiefgarage an der Badgasse im Ortsteil Partenkirchen ist gelöst: Der Hauptausschuss hat in seiner Sitzung am Mittwochabend überraschend eine Tarifänderung beschlossen. Die Wochen- und Monatstickets für die Garage werden zum 1. Februar abgeschafft. Das Thema, das eigentlich nur diskutiert werden sollte, war kurzfristig mit Zustimmung aller Ausschussmitglieder doch noch auf die Tagesordnung gerückt.

Die Notwendigkeit für diese Erweiterung begründete der den Ausschuss leitende Zweite Bürgermeister Wolfgang Bauer (CSU) in einer Pressemitteilung der Marktgemeinde wie folgt: „Dem Hauptausschuss war es wichtig, die aktuell nicht zufriedenstellende Parksituation in der Tiefgarage schnellstmöglich zu entspannen.“ Seit Jahresbeginn beschweren sich beim Ordnungsamt Nutzer der Tiefgarage, die trotz eines gültigen Monatstickets wegen Überfüllung keinen Stellplatz gefunden haben. Die Abschaffung der Tickets für Dauerparker wird von Julia Baumann, die sich über die Situation an der Badgasse beim Ordnungsamt beschwert hatte, eher kritisch gesehen: „Für die Gemeinde ist es natürlich die einfachste Lösung. Aber wir Anwohner, die auf einen Platz angewiesen sind, müssen nun suchen. Und so viele Ausweichmöglichkeiten gibt es ja auch nicht. Da werden wir wohl häufiger um den Block fahren, bis wir einen gefunden haben“, sagt Baumann, die als Zuhörerin im Hauptausschuss weilte.

Eine auf den ersten Blick logisch erscheinende Variante, nämlich eine feste Anzahl von Parkplätzen ausschließlich für Monatsparker zur Verfügung zu stellen, ist nach Auskunft Bauers nicht möglich: „Die Stellplätze sind öffentlich gefördert worden und deshalb noch bis Ende 2027 zweckgebunden.“ Die Markt dürfe aus diesem Grund nicht eine Vergabe für fest eingezeichnete, vermietete Parkplätze vornehmen. Rund 1,2 Millionen Euro flossen beim Bau der Tiefgarage 2002 an Zuschüssen, die Gesamtkosten beliefen sich auf sieben Millionen Euro.

Die erforderlichen technischen Anpassungen beim Automaten wird die Marktgemeinde nun bei der zuständigen Technikfirma in Auftrag geben, so dass schon bald die Buchungsoption für Wochen- und Monatstickets deaktiviert werden. Die ersten zwei Stunden sollen für die Nutzer der Tiefgarage weiterhin kostenfrei bleiben, heißt es in der Pressemitteilung.

Monats- und Wochenticketbesitzer, die in dem von ihnen bezahlten Zeitraum wegen der Überfüllung nicht in der Tiefgarage parken konnten, haben die Möglichkeit, ihre zu viel entrichtete Gebühr zurückzuerhalten. Entsprechende Formulare gibt es beim Ordnungsamt und in den nächsten Tagen auch zum Download auf der Homepage der Marktgemeinde unter der Adresse www.buergerservice.gapa.de (Rathaus/Formulare/Ordnungsamt).

Inhaber von Monatstickets, die aufgrund fehlender Platzmöglichkeiten, ihren Pkw außerhalb der Tiefgarage in einer Verbotszone abgestellt haben und dafür ein Knöllchen kassierten, hätten allerdings keine Kulanz zu erwarten. Hier liege die Ordnungswidrigkeit des Falschparkens vor.

Nico Schwarze

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