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Passender Raum für Olympia-Ausstellung

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Die vielbeachtete Olympia-Ausstellung, die während der Ski-WM 2011 zahlreiche Besucher anzog, erhält jetzt einen festen Platz. Im Olympia-Skistadion zeigt Hannes Eitzenberger (l.) den Bereich unter den Tribünen der Ostkurve, der derzeit für die Exponate hergerichtet wird. foto: sehr
Die vielbeachtete Olympia-Ausstellung, die während der Ski-WM 2011 zahlreiche Besucher anzog, erhält jetzt einen festen Platz. Im Olympia-Skistadion zeigt Hannes Eitzenberger (l.) den Bereich unter den Tribünen der Ostkurve, der derzeit für die Exponate hergerichtet wird. foto: sehr

Garmisch-Partenkirchen - Die Gemeinde investiert 100 000 Euro in Flächen unter der Ostkurve des Olympia-Skistadions, um die Ausstellung angemessen unterzubringen. Die Eröffnung ist für den Herbst geplant.

„Die Kehrseite der Medaille“ - bei den Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2011 wurde sie gezeigt. Die Ausstellung, mit der Alois Schwarzmüller, Peter Schwarz, Josef Ostler und Franz Wörndle an die Olympischen Winterspiele 1936 und vor allem den historischen Zusammenhang erinnerten, fand weit über Garmisch-Partenkirchen hinaus großen Beifall. „Das belegen die Einträge in unserem Gästebuch und die Resonanz in der Presse“, bestätigt Schwarzmüller. Deshalb war für die Gemeinde schnell klar, dass diese nicht im Archiv verschwinden soll. Im Bereich der Ostkurve im Olympia-Skistadion laufen die Arbeiten auf Hochtouren, um für die Exponate auf gut 250 Quadratmetern den passenden Raum zu schaffen.

Ursprünglich seien 10 000 Euro für den Umzug der Ausstellung und eventuelle Transportschäden veranschlagt worden, erinnert sich Johann Eitzenberger, Geschäftsführender Beamter des Marktes. „Wenn man in einem alten Gebäude loslegt, tauchen immer neue Baustellen auf, deshalb wird das Erdgeschoss in diesem Bereich jetzt komplett saniert.“ Daher gibt die Gemeinde nun circa 100 000 Euro aus. Dafür hat sie dann aber den Teil des maroden Gebäudes, das für die geplanten Winterspiele 1940 errichtet worden war und in dem früher die Kassen untergebracht waren, wieder hergerichtet. Das Vorgehen sei mit dem Denkmalschutz und auch der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern abgestimmt, sagt Eitzenberger. Involviert ist zudem das Büro Adamer aus Kufstein, das die Ausstellung für die Ski-WM konzipiert hatte: „Mit den Experten wurde ein neuer Hängeplan erstellt, hier im Skistadion wird alles luftiger.“ (tab)

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