+
Strandkörbe am Wank: Ungewöhnliche Aktionen sind eine Spezialität von Tourismus-Direktor Peter Nagel.

Tourismusdirektor kündigt zum 31. März 2018

Peter Nagel verlässt Garmisch-Partenkirchen

  • schließen

Die Nachricht hat eingeschlagen wie eine Bombe: Peter Nagel verlässt GaPa-Tourismus. Der Tourismusdirektor  stellt sich einer neuen beruflichen Herausforderung.

Garmisch-Partenkirchen - Er ist ein Macher, einer, der seinen Heimatort voranbringen will. Deshalb hat Peter Nagel auch im August 2015 ein lukratives Angebot ausgeschlagen und ist in Garmisch-Partenkirchen geblieben. „In der Hoffnung, dass sich etwas weiterentwickelt“, sagt der Tourismusdirektor. Erfüllt hat sich diese nicht. Das zeigt sich allein daran, dass die angestrebte Rechtsformänderung noch immer nicht vollzogen ist. Auch in puncto Kongresshaus-Umbau und -Erweiterung ist bislang wenig passiert. Jetzt zieht Nagel seine persönlichen Konsequenzen. Er hat gekündigt und darum gebeten, frühzeitig aus seinem Vertrag entlassen zu werden. Das wurde ihm gewährt. Zum 31. März 2018 verlässt der 51-Jährige nun den Markt.

Der Gemeinderat hat dazu in seiner Sitzung am Mittwoch sein Einvernehmen erteilt, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Nagel verlässt den Markt auf eigenen Wunsch, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. „Dass Garmisch-Partenkirchen Tourismus sich heute in dieser Qualität präsentiert, ist ein großer Verdienst Nagels“, betont Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD), die dessen Entscheidung – genauso wie der 2. Bürgermeister Wolfgang Bauer und der Marktgemeinderat – sehr bedauert. Unter seiner Ägide habe sich der Ort nur einem erfolgreichen Markenleitbildprozess unterzogen, sondern mittels zweier Sechs-Jahrespläne auch eine langfristige, touristische Strategie entwickelt. „Dafür gilt ihm unser großer Dank“, betont Meierhofer. „Wir wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg.“

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tödlicher Absturz an der Alpspitze: Für Urlauber (68) kommt jede Hilfe zu spät
Gut 100 Meter ist ein Urlauber am Freitag vom Ostgrat der Alpspitze in die Tiefe gestürzt. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des 68-Jährigen feststellen.
Tödlicher Absturz an der Alpspitze: Für Urlauber (68) kommt jede Hilfe zu spät
Ehefrau schlägt Alarm: Schwimmer am Staffelsee wird vermisst
Eine Vermisstensuche am Staffelsee hält derzeit Rettungskräfte in Atem. Von einem älteren Urlauber fehlt jede Spur.
Ehefrau schlägt Alarm: Schwimmer am Staffelsee wird vermisst
Aktiv gegen das Bienensterben: Gemeinden bekommen Belohnung
Den Artenverlust stoppen, Bienen retten - eine wichtige Aufgabe. Engagieren sich Gemeinden, werden sie mit Preisgeld und Titel vom Bezirk Oberbayern belohnt. 
Aktiv gegen das Bienensterben: Gemeinden bekommen Belohnung
Aus dem Glentleiten-Depot ins Gelände
Bislang ist das nördliche Oberbayern zwischen Ingolstadt, Freising und Dachau mit historischen Gebäuden im Freilichtmuseum Glentleiten nicht präsent. Das soll sich in …
Aus dem Glentleiten-Depot ins Gelände

Kommentare