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Vorrat auffüllen: Christine Singer weiß kurz vor Weihnachten um die leeren Teller und Dosen.

Mmmmh....

Platzerl auf den letzten Drücker: drei Rezepte

Haben Sie schon alle Platzerl aufgegessen oder vielleicht noch gar keine gemacht: Kreisbäurin Christine Singer kann helfen - und verrät drei Rezepte, die schnell gehen.

Landkreis – Zu Beginn der staaden Zeit wurden in vielen Haushalten auf Hochtouren Plätzchen gebacken. Erfahrungsgemäß ist es so, dass die ersten Platzerl kurz vor Weihnachten längst aufgebraucht sind. Christine Singer, Kreisbäurin des Bayerischen Bauernverbands, weiß ein Lied davon zu singen: „Ganz ehrlich, gebacken wird immer das, was die Familie gerne isst. Jeder hat seine Lieblingssorte, und die bekommt er auch. Aber die sind halt auch schnell wieder weg“, erklärt Singer. „Früher, als die Kinder klein waren und Oma und Opa noch gelebt haben, hab ich oft 25 Sorten gebacken. Das hat Freude gemacht, denn die Austragler haben täglich die Kaffeestunde genossen und den Platzerlteller mit Unterstützung der Kinder fleißig geleert.“

Für all diejenigen, die jetzt noch schnell die Teller und Dosen auffüllen wollen, hat Singer drei Rezepte herausgesucht. Angefangen wird mit den klassischen Nussecken: „Die gehen schnell und geben eine gute Menge ab.“

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Für den Teig: 300 Gramm Mehl, ein Teelöffel Backpulver 125 Gramm Zucker, ein Päckchen Vanillezucker, ein Ei, 150 Gramm Butter.

So geht’s: Aus den kalten Zutaten einen Mürbteig zubereiten, kaltstellen, auf ein Backblech ausrollen (Backpapier), mit der Gabel einstechen, mit vier Esslöffel Aprikosenmarmelade bestreichen.

Für den Belag: Vier Esslöffel Aprikosenmarmelade, 150 Gramm Butter, 150 Gramm Zucker, 300 Gramm geriebene Nüsse (am liebsten Walnüsse aus dem eigenen Garten), vier Esslöffel Schmand, 200 Gramm Marzipanrohmasse und zwei Esslöffel Rum.

So geht’s: Butter in der Pfanne schmelzen, Zucker, Vanillezucker zugeben und zergehen lassen, restliche Zutaten dazugeben und glattrühren (wenn die Masse zu fest ist, etwas Milch zugeben). Belag auf den Teig streichen, 35 Minuten bei 160 Grad Celsius backen. Lauwarm in kleine Rauten schneiden und die Ecken mit Schokolade bestreichen.

Teesterne:

Zutaten: 250 Gramm Butter, 130 Gramm Zucker, 125 Gramm geriebene Nüsse, 250 Gramm Mehl, ein Päckchen Vanillezucker, geriebene Schale einer halben Zitrone, Aprikosenmarmelade und etwas Rum und Puderzucker:

So geht’s: Warme Butter mit Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale schaumig rühren. Nüsse und Mehl mischen und unterrühren. Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen, Tupfen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen. Bei 160 bis 180 Grad Celisus 20 bis 25 Minuten goldgelb backen und dann Erkalten lassen. Aprikosenmarmelade mit Rum glatt rühren und je zwei Plätzchen mit Marmelade zusammensetzen. Mit Puderzucker bestäuben, fertig.

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Zutaten: 250 Gramm Butter, 250 Gramm Mehl, ein Eigelb und fünf Esslöffel Weißwein:

So geht’s: Aus den kalten Zutaten einen Mürbteig zubereiten. Diesen kaltstellen, circa drei bis vier Millimeter dick auswellen (Achtung, nicht zu dünn!), beliebige Formen ausstechen und bei 180 Grad Celsius Umluft circa 10 bis 15 Minuten backen (je nach Teigstärke). Die Plätzchen noch heiß in Puderzucker wälzen. „Das Rezept geht sehr schnell und schmeckt sehr gut. Durch den Wein gehen die Plätzen sehr schön auf“, sagt Singer.

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