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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Polizeikommissar Philipp Staud und Polizeihauptkommissar Josef Grasegger überprüfen das Dienstrad der Garmisch-Partenkirchner Inspektion.  

Kontrollen in Garmisch-Partenkirchen

Polizei startet Radl-Aktionswoche

Wer in Garmisch-Partenkirchen viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte in den der kommenden Woche auf Kontrollen vorbereitet sein. 

Garmisch-Partenkirchen – Sie nutzen Fußgängerwege, missachten Einbahnregelungen oder telefonieren mit dem Handy anstatt beide Hände am Lenker zu haben – die Liste der Verstöße, die Radlfahrer begehen, ist lang. Oft haben sie sich in der letzten Zeit nicht an die Verkehrsregeln gehalten. Darauf wird die Polizeiinspektion (PI) Garmisch-Partenkirchen bei der Radl-Aktionswoche von Montag bis Sonntag, 23. bis 29. Oktober, ein besonderes Augenmerk legen. Das Ziel der Beamten: vor allem in der dunklen Jahreszeit für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen.

Es geht den Ordnungshüter dabei nicht ums Abkassieren. Vielmehr möchte man frei nach dem Slogan „Gscheid radeln“ die Fahrradfahrer zu einer bewussten und verantwortungsvollen Teilnahme am Straßenverkehr bewegen, teilt die PI mit. Mit Kontrollen beabsichtigen die Beamten, schließlich auf das Thema aufmerksam zu machen – zumal ein Appell alleine erfahrungsgemäß wenig helfe.

Die Aktion wird möglichst breit angelegt. Besonders achten die Beamten auf die Beleuchtungen – auf dem Schulweg und in den Abendstunden. Die häufig bevorzugte Abkürzung über die Chamonixstraße entgegen der Einbahnregelung rückt ebenfalls in den Fokus. Wer sein Gefährt nicht entsprechend ausrüstet, gefährdet der Polizei zufolge nicht nur andere Menschen, sondern in erster Linie sich selbst.

Neben der Ahndung von Ordnungswidrigkeiten wird die Polizei die Radler auch dazu auffordern, bestehende Mängel an ihren „Drahteseln“ zu beheben und diese dann auf der Inspektion nochmals vorzuführen.

Ein wichtiger Aspekt der Aktion ist auch das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer – ob Autofahrer, Fußgänger oder eben Radler. Gerade gegenüber motorisierten Fahrzeugen seien Letztere meist im Nachteil, „weil er keine schützende Karosse um sich hat“. Dementsprechend umsichtig sollten sich vor allem Pkw- und Lkw-Fahrer gegenüber Radfahrern verhalten. red

Tipp der Polizei:

Wer sicher gehen möchte, dass sein Fahrrad für den Straßenverkehr richtig ausgestattet ist, kann sich auf entsprechenden Internetseiten oder beim Fachhändler informieren.

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