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In Ständerbauweise ist der Erweiterungsbau des Kindergartens Regenbogen errichtet. 185 Quadratmeter Nutzfläche stehen zur Verfügung.

Einrichtung bekommt Zuwachs

Richtfest beim Kindergarten Regenbogen: Ab Frühjahr gibt‘s mehr Kita-Plätze

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Der Anbau beim Kindergarten Regenbogen steht. Dafür hat die Gemeinde kräftig investiert. Dafür bekommt sie etwas zurück: freie Kapazitäten bei der Kinderbetreuung. 

Oberammergau – Im Sommer konnte der gemeindliche Kindergarten Regenbogen in Oberammergau sein 25-jähriges Bestehen mit einem bunten Fest feiern. Das schönste Geburtstagsgeschenk war wohl für die Erzieherinnen, die Eltern und nicht zuletzt für die Kinder selbst der Erweiterungsbau, bei dem nun in Beisein von Gemeindevertretern und Handwerkern Richtfest gefeiert werden konnte.

Blick aufs Dach: Den Richtspruch des Zimmerers verfolgen Mitarbeiterinnen, Gemeindevertreter und Handwerker. 

Ein „dreifaches Hoch“ sprach Jakob Wiedemann von der Unterammergauer Zimmerei Gaida beim Richtspruch am First des in Ständerbauweise errichteten Anbaus für alle am Bau beteiligten Personen aus, wünschte, „dass der Herrgott allzeit seinen Segen geben möchte“ und ließ schließlich wie es Brauch ist ein leeres Weinglas am Boden zerschellen. In kurzen Worten lobte Bürgermeister Arno Nunn Engagement und Einsatz der Handwerker, der Bauzeitenplan kann eingehalten werden. Der „Regenbogen“-Neubau, der gleich im Anschluss an das bestehende Gebäude entstanden ist und im Frühjahr bezogen werden kann, beherbergt eine Regelgruppe mit bis zu 25 Plätzen. Untergebracht sind Gruppenräume, Küche, WC, Umkleide sowie eine Mensa für die komplette Kita. Die Gemeinde muss für die Verwirklichung des Vorhabens ordentlich in die Tasche greifen: Der neue Erweiterungsbau mit 185 Quadratmetern Nutzfläche ist auf 700.000 Euro veranschlagt, an staatlichen Fördermitteln soll eine Summe von 406.000 Euro fließen.

Im „Regenbogen“ sind derzeit zwölf Erzieherinnen und ein Kinderpfleger tätig, sie betreuen 90 Kinder in drei Gruppen plus eine Krippe. Mit der neuen Gruppe ab 1. März sind es dann 115 Plätze, die angeboten werden. Die Gemeinde Oberammergau fühlt sich bei der Kinderbetreuung „gut aufgestellt“, wie der geschäftsleitende Beamte Christian Ostler anführt. Dazu gehören – gut 200 Meter entfernt – noch drei Regel- und eine Krippengruppe im Kindergarten Kunterbunt mit 90 Plätzen sowie der Waldkindergarten mit einer Gruppe und 18 Plätzen. Insgesamt verfügt der Ort damit über 223 Kita-Plätze und präsentiert sich somit für Eltern mit Kindern zwischen ein und sechs Jahren als ein attraktiver Wohnort. Zusätzlich werden im Hort im Marie-Mattfeld-Haus in der Ettaler Straße auch noch umfassend Schulkinder betreut.

Durch die zusätzliche Gruppe im „Regenbogen“ hat die Gemeinde nun ab dem 1. März wieder freie Kapazitäten. Geschäftsleiter Ostler: „Wir können in unseren Kindergärten dann auch wieder Gastkinder von auswärts aufnehmen. Das war bisher nicht möglich.“

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