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Zufriedene Gesichter: (v. l.) Florian Lempert, Elisabeth Koch, Professor Dr. Sami Haddadin, Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, Chef des Deutschen Museums, Dr. Stephan Thiel und Prof. Gerhard Hirzinger, Leiter des Instituts für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. 

Sami Haddadin gewinnt Zukunftspreis

Ruhm und Ehre auch für Garmisch-Partenkirchen

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den neu berufenen Professor der Technischen Universität München (TUM), Sami Haddadin, der auch beste Beziehungen nach garmisch-Partenkirchen pflegt,  mit dem Deutschen Zukunftspreis 2017 ausgezeichnet.

 Als es feststand, brach Jubel aus, brandete Applaus auf. „Wir haben uns gefreut wie die Schneekönige“, sagt Elisabeth Koch. Die CSU- Fraktionsvorsitzende im Garmisch-Partenkirchner Gemeinderat, Dr. Stephan Thiel, ihr Kollege von Bündnis 90/Die Grünen, und Kreis-JU-Chef Florian Lempert waren mittendrin statt nur dabei, als Professor Dr. Sami Haddadin aus der Hand von Bundespräsident Walter Steinmeier den Deutschen Zukunftspreis in Empfang nahm. Er erhielt die Auszeichnung gemeinsam mit seinem Bruder Simon und Sven Parusel für die Entwicklung eines Roboters, der dem Menschen in neuer Weise assistieren soll – in einer Vielzahl von Bereichen von der Industrie bis zur Pflege. Das Konzept „für kostengünstige, flexible und intuitiv bedienbare Roboter“ mache Automaten zu Helfern des Menschen, teilte das Bundespräsidialamt mit.

Von dem Ruhm und Ehre, die Haddadin erhielt, strahlt auch ein bisschen auf Garmisch-Partenkirchen ab. Haddadin, derzeit noch an der Leibnitz-Universität in Hannover, übernimmt zu Beginn des neuen Jahres einen Lehrstuhl an der TU München und wird Chef der „Munich School of Robotics, Machine Learning and Artificial Life“, die auch einen Standort im Markt aufbauen soll. Für den Ableger möchte man Teile der rund 56 Millionen nutzen, die aus der Leifheit-Stiftung geflossen sind. Daran will sich auch das bayerische Wissenschaftsministerium mit nun elf Millionen Euro beteiligen. Haddadin will unter dem Stichwort „Geriatronik“ Robotersysteme entwickeln, die älteren Menschen direkt assistieren oder bei ihrer Pflege helfen. In Garmisch-Partenkirchen könnte das Zentrum in einem Teil des einst vom US-Militär genutzten Abrams-Komplexes unterkommen. 

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