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Familienkutsche gesucht: Ibn Said Hatem mit seinen Kindern Layla und Hannah.

Besucher tätigen Spontankäufe

Rund 10.000 Besucher dabei: Das war bei den Werdenfelser Autotagen geboten

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Aus Fußgänger- wurde am Wochenende eine Fahrzeugzone: 220 Exemplare wurden bei den Werdenfelser Autotagen ausgestellt. 

Garmisch-Partenkirchen – „Die Leute legen viel Wert auf Zubehör und Autos, die sie in ihrer Freizeit nutzen können“, erklärt Bettina Zopf. Die Geschäftsführerin vom Autohaus Heitz in Garmisch-Partenkirchen hat deshalb reagiert und einige Modelle, wie den Beach Tramper aus der VW-Caddy-Reihe, mit bequemem Einstieg, viel Stauraum, Vorzelt, kleinen mobilen Schränken im Innenraum und Schlafmöglichkeit auf den 16. Werdenfelser Autotagen in Garmisch-Partenkirchen präsentiert. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen nutzten an die 10 000 Besucher die Gelegenheit, sich an zwei Tagen die verschiedensten Auto-Modelle anzuschauen, Probe zu sitzen und auszumessen, ob das jeweilige Sport-Equipment im Kofferraum auch wirklich genügend Platz findet. Einige Besucher waren von manch einem Modell derart begeistert, dass sie sich zu Spontankäufen hinreißen ließen.

Sven Wiggershaus, Organisator vom Autohaus Heitz, zeigte sich restlos zufrieden mit dieser inzwischen schon zur Tradition gewordenen Kfz-Leistungsschau: „Viele haben die Gelegenheit genutzt, insgesamt 220 Fahrzeuge von 28 verschiedenen Herstellern zu besichtigen.“

Vielzweckmobile stehen in der Gunst ganz weit oben

Ein Familienvater aus der Marktgemeinde, der einen Skoda-Kombi mit einem Citroën verglich, brachte es auf den Punkt: „Der größte Vorteil einer solchen Autoschau ist, über 25 in- und ausländische Marken in einer Meile anzutreffen und sich auf diese Weise bequem einen Überblick über die verschiedensten Modelle zu verschaffen, ohne in verschiedenen Orten ein Autohaus nach dem nächsten aufsuchen zu müssen.“

Die besten Bilder der Werdenfelser Autotage 2018

Ob SUV, Cabriolet, ob Sportflitzer, Roller oder Camper, für jeden Auto-Fan war etwas dabei. Besonders beliebt bei den Besuchern waren heuer vierrädrige Vehikel mit hohem Einstieg und Bequemlichkeitsfaktor, und durchaus nicht nur bei den älteren. „In dieser Region, in der Freizeit eine solch herausragende Rolle spielt, sind den Nutzern Radl-Transport, Wintertauglichkeit und Schlafgelegenheit im Fahrzeug zunehmend wichtig“, erklärt Fachmann Wiggershaus, der deshalb auch vom „Vielzweckmobil“ spricht.

Es gelte, große Möbel-Kisten zu transportieren oder die Eishockey-Tasche mit ihren besonderen Ausmaßen. „Diese vielfältigen Anforderungen der Verbraucher sind durchaus Herausforderungen an ein Fahrzeug. Manche sind zu klein, zu kurz oder zu flach.“ Davon kann auch Christian Neuwirth aus Murnau ein Lied singen. Der Versicherungskaufmann steht in seiner Freizeit am liebsten auf dem Surfbrett, ob Garda- oder Walchensee, immer sind seine Bretter und diverse Segel mit an (Auto-)Bord. „Ich schlafe dann zwischen meiner ganzen Ausrüstung: Jetzt suche ich nach einem Fahrzeug, das Platz für mein ganzes Sport-Zeug und mir einen bequemen Schlafraum bietet.“ Ein großes Wohnmobil solle es aber auch nicht gleich sein. „Das ist mir zu teuer und passt nicht in die Tiefgarage.“

Für viele, die über diese Erlebnismeile zwischen Richard-Strauss- und Marienplatz flanierten, war auch der Fahrsimulator ein Magnet. Sie konnten hier ihr Reaktionsvermögen testen und ausprobieren, wie es sich anfühlt, betrunken Auto zu fahren. 

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