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Der Klassiker: Christof Hutt und Petra Klostermair mit ihrem Verkaufshit: Salat mit dem besonderen Dressing.

Dressing ist der Renner in der Region

Salatsoße im Lokal Mukkefuck: Großer Rummel ums Geheimrezept

Das Telefon von Christof Hutt steht nicht mehr still – seit sich die Bild-Zeitung am Dienstag als Riesenfan seiner Salatsoße geoutet hat. Mehr noch: Auch Star-Gastronom Michael Käfer soll von der Mukkefuck-Kreation begeistert sein.

Garmisch-Partenkirchen – Sie ist.... einfach zu gut. Einheimsche in der Marktgemeinde und aus dem ganzen Landkreis, Gäste aus aller Welt lieben die Salatsoße, die es im Garmisch-Partenkirchner Lokal Mukkefuck gibt. Und das nicht erst seit gestern. „Das Rezept steht schon seit 25 Jahren“, sagt Pächter Christof Hutt nicht ohne Stolz. Zu Recht. Schließlich hat der gelernte Koch, der das Mukkefuck zusammen mit seiner Geschäftspartnerin Petra Klostermair betreibt, sein Aushängeschild selbst kreiert. Das Rezept: selbstverständlich top secret.

Ein Geheimtipp ist das Mukkefuck in der Region längst nicht mehr. Und schon gar nicht seit Dienstag, als die Bild-Zeitung über die Super-Soße berichtet und verraten hat, dass sogar der Münchner Spitzengastronom Michael Käfer sich dafür interessiert. „Er war schon zwei, dreimal bei uns“, erzählt Hutt, der von dem Interesse weiß. Ein direktes Gespräch gab es zwischen den beiden noch nicht. Doch es dürfte vielversprechend werden. „Hätte ich das Rezept, würde ich die Soße in meinen Läden anbieten“, ließ Käfer über die Zeitung wissen. An einer Zusammenarbeit ist Hutt natürlich interessiert. Schließlich steht Käfer deutschlandweit für Qualität „Ich kann mir das vorstellen“, sagt er. Natürlich müsste noch vieles vor einem Start besprochen werden. „Es bleibt spannend“, sagt der 54-Jährige.

Er lebt bereits seit seinem zweiten Lebensjahr in Garmisch-Partenkirchen, wurde in Stuttgart geboren. Das Mukkefuck ist seit inzwischen 31 Jahren in seinen Händen. Viele schätzen das Lokal für seine urige Atmosphäre, den gemütlichen kleinen Garten und natürlich die Speisenkarte.

Auf der Internetseite Tripadvisor, auf denen sich die Menschen auch Restaurant-Tipps für einen Ort geben, wird das Mukkefuck mit Lob überschüttet: „Ich habe dort wohl den besten Salat meines Lebens gegessen“, schreibt Mark aus Füssen. „Der Salat und sein Dressing sind ein Traum!“, meint Claudia L. Und für Meike G gibt es im Mukkefuck eine „geniale Salatsoße mit Suchtpotenzial“.

Rund 100 Liter der besonderen hellen Mixtur gilt es für Hutt, jeden Morgen aufs Neue zu kredenzen. Klar, Knoblauch ist unverkennbar drin. Und sonst: Milch, Sauerrahm, Sahne und Zitrone. Mehr verrät der Gastronom nicht. Nur so viel: Die Entstehungsgeschichte seiner Spezialität sei eher Zufall gewesen. Ein bisschen habe er dann in der ersten Zeit noch an der Soße herumgetüftelt. Dann stand es fest: das Geheimrezept, nach dem sich immer mehr Menschen die Finger lecken.

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