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Ein Wolltier wird identifiziert: Impressionen vom Schafmontag in Partenkirchen.
In Partenkirchen ist der Termin nicht wegzudenken aus dem Jahreslauf: Am Schafmontag werden die Wolltiere nach dem Bergsommer an ihre Besitzer verteilt.
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In Partenkirchen ist der Termin nicht wegzudenken aus dem Jahreslauf: Am Schafmontag werden die Wolltiere nach dem Bergsommer an ihre Besitzer verteilt.
In Partenkirchen ist der Termin nicht wegzudenken aus dem Jahreslauf: Am Schafmontag werden die Wolltiere nach dem Bergsommer an ihre Besitzer verteilt.
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In Partenkirchen ist der Termin nicht wegzudenken aus dem Jahreslauf: Am Schafmontag werden die Wolltiere nach dem Bergsommer an ihre Besitzer verteilt.
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In Partenkirchen ist der Termin nicht wegzudenken aus dem Jahreslauf: Am Schafmontag werden die Wolltiere nach dem Bergsommer an ihre Besitzer verteilt.
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In Partenkirchen ist der Termin nicht wegzudenken aus dem Jahreslauf: Am Schafmontag werden die Wolltiere nach dem Bergsommer an ihre Besitzer verteilt.
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In Partenkirchen ist der Termin nicht wegzudenken aus dem Jahreslauf: Am Schafmontag werden die Wolltiere nach dem Bergsommer an ihre Besitzer verteilt.

Partenkirchner Schafe zurück im Tal

Ein Termin, der fast Feiertagsstatus hat

In Partenkirchen ist der Termin nicht wegzudenken aus dem Jahreslauf: Am Schafmontag werden die Wolltiere nach dem Bergsommer an ihre Besitzer verteilt.

Garmisch-Partenkirchen– „Mounk“, schreit der Ausrufer, „Langabeck, Stoffala Matthias, Robertn Toni, Jakom, Marxla, Schlipfer, Bearl, Sodla...“ Lauter Worte, die nur ein Partenkirchner versteht. Es sind nämlich Hausnamen, wie sie die alten Geschlechter tragen, denn auch nur sie sind gemeint, als sich Montagfrüh um halb Acht droben an der Michael-Sachs-Straße ein wichtiges Ereignis im Jahreslauf der Einheimischen zuträgt.

Es ist Schafmontag, jener Tag, der im Ortsteil unterm Wank fast Feiertagsstatus hat. Denn die rund 600 sanften Wolltiere, die im Reintal unter der Zugspitze ein paar gemütliche Sommermonate verbracht haben, werden von ihren Eignern wieder in die heimischen Ställe geholt. Bereits am Samstag haben sie die Hirten aus den drei Partenkirchner Weidegebieten am Reintalanger, dem Oberreintal und dem Frauenalpl zusammengetrieben und an der Partnachalm versammelt, ehe die Tiere dann am Sonntagabend durch den Ort hinauf zum Hasental marschiert sind und anschließend in den riesigen Schafstall, von dem aus sie verteilt werden.

 Mit dieser marktschreierischen Tätigkeit für Leute mit kräftiger Stimme ist seit jeher Sepp Gillmeyer zuständig, der bekanntlich bei festlichen Anlässen anderer Art auch als Tambourmajor des Partenkirchner Trommlerzugs mitwirkt. Doch diesmal muss er sich hochkonzentriert den Schafen widmen, „denn da darf man sich keinesfalls vertun“. Schließlich warten an der Ausgabe ja auch schon ein paar hundert Frauen, Männer und Kinder, die mit Bulldogs und Anhängern herbeigeeilt sind, um ihre Viecher heim in die Ställe zu verfrachten. 

Am Schafmontag sind allerdings auch die vier „Trauerfälle“ dokumentiert worden, denn erst bei der Verteilung stellt sich heraus, wie viele Tiere irgendwo droben am Berg in dem riesigen Gebiet von der Bockhütte bis hinauf zum Platt tödlich verunglückt sind: „Vier Tiere waren es, die irgendwann im Sommer weit droben am Zugspitzplatt oberhalb der Knorrhütte (2051 Meter) vom Blitz erschlagen wurden“, berichtet Oberweidegenosse Matthias Grasegger.

Warum eigentlich begehen die Partenkirchner den Viehabtrieb nicht in jener touristischen Pracht wie es die Isartaler veranstalten? „Früher, vor Jahrzehnten, hat’s auch bei uns einen Almabtrieb gegeben“, sagt Grasegger. „Der ist dann irgendwann im Sande verlaufen, denn er war verbunden mit sehr viel Arbeit, auch wenn wir in Partenkirchen immer noch 140 Stück eigenes Großvieh haben. Bei uns liegen jedoch die Almen auch extrem weit auseinander. Hier der Esterberg und drüben der Wetterstein mit dem Niederleger Prünst. Da einen Abtrieb zu organisieren, ist fast unmöglich“. Und bei den Schafen, sagt er zurückhaltend, „war das immer schon so. Unseren Schafmontag müsste man vorverlegen auf den Sonntag, wenn man touristisch was machen wollte“.

Wolfgang Kaiser

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