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Eines der vielen geschädigten Läden: Die Einbrecher drangen in das türkische Schnellrestaurant an der Von-Brug-Straße ein. 

Gesicherte Blutspuren könnte heiße Spur sein

Die Serie hält an: Einbrecher schlagen wieder zu

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Die Einbruchsserie in Garmisch-Partenkirchen beschäftigt die Ermittler weiter: Am Wochenende kam es erneut zu mehreren Vergehen. 

Garmisch-Partenkirchen – Sie gehen immer nach dem gleichen Schema vor, schlagen Scheiben ein und verschaffen sich auf diese brachiale Weise Zugang zu verschiedenen Gebäuden. Das Muster der Einbrecher – immer „ähnlich dilettantisch“, sagt Josef Grasegger, Sprecher der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen. Dennoch sind die Täter weiter auf freiem Fuß. Erst am Wochenende gingen sie wieder ans Werk. Ihre Opfer: vier Gewerbeobjekte in der Marktgemeinde und ein Pkw.

Alle Fälle ereigneten sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Bei ihrer Beutetour stiegen die Einbrecher vermutlich gegen 3 Uhr in einen Friseursalon an der Hindenburgstraße 47 ein und entwendeten Wechselgeld im niedrigen dreistelligen Bereich. In unmittelbarer Nähe, an der Krottenkopfstraße 11, suchten sie einen weiteren Friseur auf, und drangen zwischen 17 und 10 Uhr vormittags via Hebel durch ein Fenster im Hinterhof ein. Das Diebesgut fiel auch in diesem Fall nicht besonders hoch aus.

Leichteres Spiel hatten die Langfinger in einem türkischen Schnellrestaurant an der Von-Brug-Straße. Sie mussten die Scheiben gar nicht erst einschlagen, sondern lediglich das gekippte Fenster knacken. Beim vierten Tatort war das übliche Vorgehen allerdings wieder erforderlich. Die Diebe zerstörten im so genannten bunten Haus an der Bahnhofstraße das Küchenfenster auf der Gebäuderückseite und gelangten so ins Innere der Bar. Neben einem kleinen Geldbetrag vergriffen sie sich zudem an ein paar Flaschen Whiskey.

Zu diesen Delikten gesellte sich ein weiteres, ein fast untypisches: An dem schwarzen Renault Espace eines 47-jährigen Einheimischen, der Am Gipsbruch abgestellte war, wurde am Sonntag zwischen 4.30 und 10.10 Uhr die linke vordere Seitenscheibe zerbrochen und eine Mappe mit Bargeld geklaut.

Kameras könnten bei der Aufklärung helfen

Anders als in den zahlreichen Fällen zuvor hinterließen die Einbrecher diesmal aber nicht nur einen hohen Sachschaden. An einem der Friseurläden sowie an der Bar konnte die Polizei Blutspuren sichern. Falls die Täter bereits bei der Polizei registriert sind und deren DNA-Muster gespeichert ist, „könnte ein Treffer dabei sein“, betont Grasegger. Eine große Chance in dieser „belastenden Serie“. Eine, auf die die Ermittler warten, um die Schuldigen überführen zu können. Das Ergebnis liegt allerdings noch nicht vor.

Was den Beamten ebenfalls fehlt, sind Hinweise von Zeugen aus der Bevölkerung. Trotz der mehrfachen Aufrufe. „Das wundert uns“, sagt Grasegger. Schließlich müsste das Zerbersten von Scheiben gut hörbar gewesen sein.

Solange die Einbrecher nicht geschnappt sind, müssen die Geschäftsleute weiterhin hoffen, nicht selbst ins Visier der Ganoven zu geraten. Und sich am besten so gut wie möglich zu rüsten. Mit Kameras zum Beispiel. „Die würden helfen, weil wir die Bilder auswerten können“, betont der PI-Sprecher. Ein paar Aufzeichnungen habe die Polizei bereits erhalten. Nur erwiesen sie sich nicht als brauchbar. „Es hat leider niemand seinen Ausweis in die Kamera gehalten.“

Bis die Serie aufgeklärt ist, empfiehlt Grasegger, auf gewisse Dinge zu achten. Dazu zählt, die Fenster zu schließen. Ein gekipptes sei wie eine Einladung. Ebenso rät er, im Geschäft kein Bargeld aufzubewahren – damit sich der Schaden für die Betroffenen zumindest halbwegs in Grenzen hält.

Zeugenhinweise

zu den Einbrüchen nimmt die Polizei Garmisch-Partenkirchen unter Telefon 0 88 21/91 70 entgegen.

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