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Wegen Wintereinbruch: Sieben Unfälle, 45 000 Euro Schaden - Polizei meldet „längere Wartezeiten“

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Von: Katharina Bromberger

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Symbolbild Daniel Karmann/dpa
Im Dauereinsatz waren die Beamten der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen am Samstag (Symbolfoto). © Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa

Der Winter kam es krachte. Sieben Unfälle mit 45.000 Euro Schaden meldet die Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen für Samstag. 20.000 Euro Schaden entstanden bei einem Unfall am Montag. Der aber hatte nichts mit dem Wetter zu tun.

Garmisch-Partenkirchen/Grainau – Enorm viel Blechschaden ist bei Unfällen am Samstag sowie bei einem weiteren Zusammenstoß am Montag entstanden. Insgesamt berichtet die Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen von 65 000 Euro.

Winterliche Straßenverhältnisse waren der Grund für sieben Verkehrsunfälle am Samstag (10. Dezember) zwischen 13 und 19 Uhr, bei denen glücklicherweise niemand verletzt wurde. Beteiligt waren zwölf Pkw – darunter laut Polizei viele Touristen, aber auch Einheimische. Obwohl die Räumfahrzeuge der Gemeinde Garmisch-Partenkirchen und der Straßenmeisterei Oberau unermüdlich im Einsatz waren, kamen manche Autofahrer angesichts der Bedingungen „offensichtlich an ihre Grenzen“, heißt es im Pressebericht. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzen die Beamten auf 45 000 Euro.

Autofahrer zu schnell und zum Teil mit Sommerreifen unterwegs

Als Einsatzschwerpunkt stellte sich wieder einmal die Staatsstraße zwischen Eibsee und Grainau heraus, auf der sich gleich mehrere Verkehrsunfälle ereigneten. Unter anderem wurden Bußgelder wegen nicht angepasster Geschwindigkeit verhängt. Tatsächlich gab es auch Fahrzeuge unter den Unfallautos, die noch mit Sommerreifen unterwegs waren. Auch diese wurden kostenpflichtig verwarnt.

Aufgrund der Einsatzlage mussten viele Betroffene laut Polizei eine „längere Wartezeit“ bis zum Eintreffen der Polizeikräfte in Kauf nehmen, da die Beamten oftmals längere Zeit an den verschiedenen Unfallorten gebunden waren und wegen der Vielzahl an Zusammenstößen nicht immer sofort zur Stelle sein konnten.

Frontalzusammenstoß winterunabhängig: 20.000 Euro Schaden

Nichts mit dem Winter zu tun hatte ein Unfall, der sich am Montagmorgen in der St.-Martin-Straße in Garmisch-Partenkirchen ereignet hat. Dabei kam es zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen. 20 000 Euro Schaden sind entstanden.

Gegen 6.10 Uhr bog dabei eine 18-jährige Krünerin mit ihrem Suzuki von der St.-Martin-Straße an der Ampel nach links in Richtung Lidl-Parkplatz ab. Doch übersah sie den entgegenkommenden, vorfahrtsberechtigten VW eines 53-jährigen Garmisch-Partenkircheners, der auf der St.-Martin-Straße Richtung Bahnhofsunterführung fuhr. Dieser konnte eine Kollision mit der jungen Frau nicht mehr verhindern, weswegen beide Fahrzeuge mit erheblicher Wucht zusammenstießen. Das Fahrzeug der 18-Jährigen wurde auf die Lichtzeichenanlage geschoben und kollidierte heftig mit dem Masten. Keines der beiden Autos war danach noch fahrbereit, beide mussten abgeschleppt werden. Der Geschädigte klagt seit dem Unfall über Schmerzen am linken Arm.

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