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Piste oder Pause? Fritz Dopfer weiß es noch nicht. 

Weltcup in Garmisch-Partenkirchen: Piste oder Pause?

Fritz Dopfers Start beim Heimrennen wackelt

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Noch hofft Fritz Dopfer und bereitet sich vor. Auf den Start bei seinem Heimrennen in Garmisch-Partenkirchen am Sonntag. Doch erst am Samstag entscheidet sich, ob der Schongauer wirklich im Riesenslalom fährt.

Garmisch-Partenkirchen Der Einsatz von Skirennläufer Fritz Dopfer beim Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen am Sonntag (Start erster Durchgang: 10.30 Uhr) wackelt. Der Schongauer fehlt auf der offiziellen Nennliste, die der Deutsche Skiverband (DSV) am Mittwoch veröffentlichte.

Piste oder Pause – verpasst der Lokalmatodor sein Heim-Rennen? 

Sicher ist aktuell nur, dass nichts sicher ist. DSV-Cheftrainer Mathias Berthold: „Ich möchte abwarten, wie es ihm geht. Ein Start muss einfach Sinn machen. Ich habe ihn deswegen erst mal nicht auf die Liste gesetzt.“ Eine endgültige Entscheidung, ob Dopfer auf der Kandahar an den Start geht, soll erst am Samstagabend fallen. Dopfer, der für den SC Garmisch antritt, hat in diesem Winter mit den Folgen seines Schien- und Wadenbeinbruchs zu kämpfen. Seit seinem schwachen Riesenslalomauftritt in Alta Badia Ende Dezember – damals verpasste er den zweiten Durchgang – hat er in dieser Disziplin kaum trainiert, konzentrierte sich voll auf die Slalomrennen. Die Heimatzeitung erwischte den 30-Jährigen am Oberjoch (Oberallgäu), wo er sich aktuell auf das Rennen in Garmisch-Partenkirchen vorbereitet. „Natürlich würde ich gerne bei meinem Heimrennen starten. Auch wenn ich von meiner Top-Form noch ein gutes Stück entfernt bin, wäre es brutal wichtig, mich dort zu präsentieren.“

Schon heute reist Dopfer mit dem DSV-Tross zurück nach Garmisch-Partenkirchen, wird in den kommenden Tagen am Gudiberg trainieren. Dort wird sich zeigen, ob es für einen Start am Sonntag reicht. 

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