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Den Rennen in Garmisch-Partenkirchen steht nichts mehr im Weg.

Wetterbedingungen machen es möglich

FIS gibt ihr Okay: Weltcup-Rennen der Herren sind gesichert

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Ein ganzer Felsbrocken dürfte Peter Fischer vom Herz gefallen sein: Die Weltcup-Rennen der Herren auf der Kandahar können ausgetragen werden. Die Piste ist in gutem Zustand.

Garmisch-Partenkirchen – Er hatte harte Tage hinter sich. Die Anrufe nervten. Absage ja – nein? Nun kann OK-Chef Peter Fischer endlich lächeln. Der Weltverband FIS gab am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr das Okay für die Weltcup-Rennen der Herren, die am ersten Februar-Wochenende auf der Kandahar ausgetragen werden. „Es kann sich keiner vorstellen, wie ich mich fühle“, sagt Fischer ehrlich. „Ich bin überglücklich.“

Logisch: 2019 ist nicht vergessen. Die Prestige-Rennen, Abfahrt und Riesenslalom der Herren, fielen dem Neuschnee zum Opfer. Ein Totalausfall, der immer einen finanziellen Schaden mit sich bringt. Heuer geht es um noch mehr: Garmisch-Partenkirchen ist WM-Kandidat, will im Vorfeld der Entscheidung im Mai selbstverständlich mustergültige Rennen abliefern. „An diesem Weltcup hängt so viel dran“, stellt Fischer klar.

30 Schneekanonen im Einsatz

Die Experten der FIS rückten am Montag an, verschoben die Entscheidung auf Dienstag. Denn die Wetterbedingungen spielten dem Streckenteam endlich in die Karten. Trockene Kälte im unteren Bereich – genau, was es für eine ergiebige Schneeproduktion braucht. 30 Kanonen liefen entlang der Abfahrt. „Die Leute der Zugspitzbahn haben eine unglaubliche Arbeit geleistet“, sagt Fischer. „Anders wäre das nicht möglich gewesen.“ Das Verhältnis habe sich „massiv“ verbessert in den vergangenen Jahren. „Die Denke stimmt, wir sind ein Team Kandahar.“

Am Dienstagvormittag wurden die Schneehäufen verteilt, um zu sehen, wo noch etwas fehlt. Schließlich müssen auch die Sturzräume passen. Das Ergebnis: „Die Piste ist in einem sehr guten Zustand, den Rennen steht nichts im Wege“, sagt FIS-Renndirektor Emmanuel Couder.

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