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Schwerer Sturz auf der Zugspitze: 30-jährige Skifahrerin aus dem Raum Köln in Lebensgefahr

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Von: Christian Fellner

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Piste komplett im Schatten: In diesem Bereich stürzte die Frau schwer und musste mit dem Hubschrauber in ein Klinikum gebracht werden.
Piste komplett im Schatten: In diesem Bereich stürzte die Frau schwer und musste mit dem Hubschrauber in ein Klinikum gebracht werden. © bergwacht krün

Eine 30-jährige Frau aus Nordrhein-Westfalen stürzt am Samstag beim Skifahren auf der Zugspitze und zieht sich schwere Kopfverletzungen zu. Was genau passiert ist, weiß bisher niemand.

Garmisch-Partenkirchen – Es war ein sonniger Traumtag – drunten im Tal wie oben am Gletscher in mehr als 2500 Meter Höhe. Für eine 30-jährige Frau endete der Skiausflug auf die Zugspitze am Samstagnachmittag aber mit einem tragischen Unfall. Die Urlauberin aus dem Raum Köln in Nordrhein-Westfalen stürzte auf der Wetterwandeck-Abfahrt so schwer, dass sie nun in einem Krankenhaus im Landkreis – laut Angaben der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen vom Sonntagmittag – um ihr Leben ringt.

Sturz auf einfacher, blauer Piste an der Zugspitze gibt Rätsel allen Rettungskräften auf

Die Frau verbrachte mit einem Bekannten einen Urlaub in der Region. Beim Skifahren auf der Zugspitze war sie aber offenbar alleine unterwegs. Zumindest trafen die Rettungskräfte nur die Frau an. Was genau auf der eigentlich nicht sonderlich anspruchsvollen Piste – offiziell ist sie als „Blau“, also leicht eingestuft –geschehen ist, können die Einsatzkräfte nicht sagen. Nachfolgende Skifahrer entdeckten die Frau hinter einem Buckel nach einem wohl schweren Sturz. „Wir haben sie schon bewusstlos angetroffen, so wie es uns gemeldet worden war“, sagt Bernhard Riesch, der mit seiner Bergwacht Krün Dienst auf der Zugspitze hatte. Die Helfer versorgten die Frau bestmöglich, „viel konnten wir aufgrund des Zustands aber nicht tun“. Mit dem Rettungshubschrauber aus Reutte wurde die Verunfallte schließlich in ein Klinikum gebracht.

Klar ist bisher, dass die Urlauberin einen Helm getragen hat, der schwere Verletzungen im Bereich des Kopfes aber nicht verhinderte. Um aufklären zu können, was tatsächlich passiert ist, sucht die Polizei Garmisch-Partenkirchen nach Zeugen, die den Unfall der Frau gegen 14.45 Uhr auf der Piste Wetterwandeck im Bereich der sogenannten Kamelbuckel gesehen haben. Telefon: 08821/9170. Webcams oder Überwachungskameras gibt es in diesem Bereich des Zugspitz-Skigebiets nicht, daher auch keine Aufzeichnungen.

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