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Megastar der Sportszene: Laura Dahlmeier ist das Nonplusultra im B iathlon und Preisträgerin 2017. 

Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen ist die Nummer eins in Deutschland

Rekord! Sportlerin des Jahres kommt zum sechsten Mal aus dem Landkreis

Sie ist die Preisträgerin 2017. Laura Dahlmeier wurde zur Sportlerin des Jahres gewählt. Wieder hat damit eine Athletin aus dem Landkreis den Titel abgeräumt. 

Landkreis – Mit über 1300 Punkten Vorsprung auf die Zweiplatzierte ist Laura Dahlmeier am Sonntagabend in Baden-Baden zur „Sportlerin des Jahres“ gekürt worden. Gesamtweltcup-Sieg, fünfmal Gold und einmal Silber bei der Weltmeisterschaft: Die Werdenfelserin macht dem Skiclub Partenkirchen, für den sie startet, immer und immer wieder Ehre. Und nicht nur das. „Mit ihren großartigen Leistungen und Erfolgen in ihrer noch jungen Biathlonkarriere hat sie bereits Sportgeschichte geschrieben“, sagt Landrat Anton Speer (Freie Wähler). „Ich bin sehr stolz auf sie.“ Zurecht. Schließlich ist Dahlmeier nicht nur ein Aushängeschild für die große Wintersport-Familie, sondern auch ein Kind und damit eine Vertreterin von Garmisch-Partenkirchen und des Landkreises. „Unsere Spitzen-Athleten sind wichtige Botschafter für unseren Ort“, betont auch Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD) voller Stolz.

Glamouröse Auftritte feierte Biathlon-Ikone Magdalena Neuner immer wieder bei der Preisverleihung.

Dass die Marktgemeinde die Nummer eins in der Republik ist, hat die neue Biathlon-Königin Dahlmeier 2017 eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und mit ihrer Wahl zur Sportlerin des Jahres eine imposante Liste weitergeführt. Immer schon waren die Preisverleihungen besondere Abende. Wie 2012 als Biathlon-Legende Magdalena Neuner aus Wallgau nicht nur im grauen Abendkleid und mit Hochsteckfrisur atemberaubend aussah. Damals trat sie mit ihrem heutigen Mann Josef Holzer auf den roten Teppich und gab den Fotografen ein seltenes Motiv für ihr Blitzlichtgewitter. So war es auch schon 2010, einem weiteren unvergesslichen Abend: Neuner wurde damals knapp Zweite und Maria Riesch als erfolgreiche Alpin-Skirennläuferin stand ganz oben auf dem Stockerl. Zu den beiden Ausnahmesportlerinnen aus dem Landkreis gesellte sich eine dritte hinzu. Denn niemand geringeres als Rosi Mittermaier, selbst Doppel-Olympiasiegerin, Skistar und 1976 „Sportlerin des Jahres“, überreichte Riesch die Auszeichnung. „Das ist ein ganz besonderer Moment für mich“, sagte die beliebte „Gold-Rosi“ damals, „weil ich Maria schon kenne, seit sie ein kleines Kind war“.

Die erste „Sportlerin des Jahres“ aus dem Werdenfelser Land war 1948 ebenfalls eine Ski-Rennläuferin: Mirl Buchner-Fischer, die vor drei Jahren gestorben ist. Und auch Marika Kilius – zusammen mit Hans-Jürgen Bäumler Eiskunstlauf-Stars ihrer Zeit – holte den Titel 1959 als Vertreterin des SC Riessersee. Sie alle waren und sind wahre Königinnen des Sports und der Herzen.

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