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Erhobener Zeigefinger: Markus Söder lässt die Vorwürfe nicht unkommentiert.

Behördenverlagerung wird zum Streitpunkt

Streibl versus Söder: Finanzministerium schießt zurück

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Nur ein „PR-Coup“? Die Kritik von Florian Streibl an Markus Söder saß. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten.

Der Rundumschlag von Florian Streibl gegen Bayerns Finanzminister Markus Söder hat hohe Wellen geschlagen. Der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler hatte Söder vorgeworfen, die Behördenverlagerung in den Landkreis Garmisch-Partenkirchen sei nicht mehr als nur ein „PR-Coup“. Das hat eine Reaktion im Finanzministerium provoziert. 

Söder lässt zurückschießen. „Die Äußerungen von Florian Streibl zeigen, dass ihm jedes Verständnis für die komplexen Zusammenhänge einer Behördenverlagerung fehlt. Innerhalb von nur eineinhalb Jahren nach Bestätigung des Gesamtkonzeptes durch das Bayerische Kabinett hat die neue Außenstelle des Schlösserverwaltung eine Unterbringung gefunden und mit sechs Beschäftigten ihre Arbeit aufgenommen“, schreibt Tina Dangl, die Pressesprecherin des Ministeriums. Streibl verkenne Dangl zufolge „leider völlig, dass so etwas nicht im Hauruckverfahren, sondern nur sozialverträglich gemeinsam mit den Beschäftigten umgesetzt werden kann“. Als Realisierung habe das Kabinett einen Zeitrahmen bis 2025 vorgesehen.

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