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Streit um Tourengeher auf Skipisten: So läuft's bei den Nachbarn in Österreich

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Garmisch-Partenkirchen/Ehrwald - Der Geschäftsführer der Ehrwalder Almbahn und der Tiroler Zugspitzbahn teilt das Schicksal seiner Kollegen von der Bayerischen Zugspitzbahn: Auch er hat wenig Freude mit den Tourengehern auf Skipisten.

Wie schön wär’s doch in Ehrwald... Da sind die Tourengeher auf Pisten willkommen und werden auf einer freundlichen Beschilderung begrüßt. Nicht so wie in Garmisch-Partenkirchen, wo die Bayerische Zugspitzbahn AG (BZB), namentlich der Technische Vorstand Peter Huber, alle Pisten bis auf eine Aufstiegsspur für die Tourengeher sperrt. Ja, jenseits der Grenze, bei der Ehrwalder Almbahn, da ist die Welt für Tourengeher wie Robert Herz und seine Mitstreiter, die bereits seit über einem Jahr für eine alternative Aufstiegsspur im Skigebiet Garmisch-Classic kämpfen, noch in Ordnung.

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Rote Signalleuchten: Während der Präparierungsarbeiten auf den Pisten besteht ausdrücklich ein Aufstiegsverbot. © Tiroler Zugspitzbahn

Zumindest glauben sie das.

In einem Schreiben skizzieren sie eben dieses Bild des Tourengeher-freundlichen Ehrwald. Dieses aber scheint nicht ganz der Realität zu entsprechen. Franz Dengg jedenfalls, Geschäftsführer der Ehrwalder Almbahn und der Tiroler Zugspitzbahn, leistet Huber Schützenhilfe.

"Es ist schön, dass wir als ein positives Beispiel in Sachen Tourengehen wahrgenommen werden. Aber ich habe genauso wenig Freude mit den Pistengehern wie mein Kollege Peter Huber", sagt Dengg in einem Interview mit dem Garmisch-Partenkirchner Tagblatt / Murnauer Tagblatt. Den Aufstieg über die Pisten könne er "während des Skibetriebs gar nicht erlauben. Das ist viel zu gefährlich. Das Risiko, dass die abfahrenden Skifahrer mit den Aufsteigenden kollidieren, ist zu groß". (Das gesamte Interview lesen Sie in der Donnerstagsausgabe).

Katharina Bromberger

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