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Der Streit um die Curling-Halle geht weiter. 

Gemeindewerke-Chef Lichtmeß stellt seine Sicht der Dinge dar

Streit um Curling-Halle: Strafanzeige gegen Schöpp?

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Wotan Lichtmeß, Chef der Gemeindewerke, reagiert - und er reagiert scharf. Im Streit um die Eisbereitung wehrt er sich nach der Gerichtsentscheidung gegen Aussagen der Curler. 

Garmisch-Partenkirchen – Schwere Geschütze fährt Wotan Lichtmeß, der Vorstand der Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen, im Streit mit der Curling-Abteilung des SC Riessersee auf. Vor dem Landgericht München II hatten die Curler am Montagnachmittag über ihren Anwalt Johannes Mohr eine Einstweilige Anordnung erwirkt, dass die Gemeindewerke die Halle III „ab sofort“ wieder mit Eis versehen müssen. Die Gemeindewerke und der Verwaltungsrat hatten beschlossen, die Curlinghalle zu schließen oder einer anderen Verwendung zuzuführen, um das Minus des Olympia-Eissportzentrums zu verkleinern. Über die Eilentscheidung war Lichtmeß, der vor allem monierte, dass sein Unternehmen nicht angehört wurde, wenig begeistert. Er gab sich aber noch gelassen. 

„Wir haben besprochen, auf den Beschluss zu reagieren“

Der Beschluss des Gerichts fußt vor allem auf einer Eidesstattlichen Versicherung von SCR-Curling-Abteilungsleiter Rainer Schöpp. Die nennt Lichtmeß in einer Anzeige, die er im Garmisch-Partenkirchner/Murnauer Tagblatt zum Wochenende geschaltet hat, um seine Sicht der Dinge darzustellen, in mehreren Punkten falsch. Es werde Strafanzeige gestellt. Dass der Chef der Gemeindewerke die Öffentlichkeit sucht, ist vom Verwaltungsrat abgesegnet. „Wir haben besprochen, auf den Beschluss zu reagieren“, sagt Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD), gleichzeitig Vorsitzende des Aufsichtsgremiums. Die Form habe man Lichtmeß überlassen.

Nach Kontakt mit seinem Anwalt hat sich Schöpp entschlossen, zurückhaltend auf die Vorwürfe zu reagieren. In seiner Eidesstattlichen Versicherung sieht er nichts, „was verkehrt sein könnte“. Da die Gemeindewerke Schöpp zufolge gestern noch nicht begonnen hatten, in der Curlinghalle Eis zu machen, haben die Curler Anwalt Mohr beauftragt, erneut tätig zu werden. Es sei geplant, den Gemeindewerken eine Frist zu setzen. Wird die nicht eingehalten, will Mohr, so Schöpp, erneut vor Gericht ziehen.

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