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Tiefgarage unter Wasser: Nicht nur an der Parkstraße hatten die Helfer der Feuerwehr Garmisch mit ihren Pumpen und Besen jede Menge zu tun.

Wasser im Klinikum, Straßen überflutet

Sturzregen in Garmisch-Partenkirchen: Notruf aus der Notaufnahme

Es schüttete in Strömen, hagelte. Am Sonntag sorgte ein kurzes, aber heftiges Gewitter in Garmisch-Partenkirchen für Einsätze der Feuerwehr. Unter anderem im Klinikum. 

Garmisch-Partenkirchen –Zum Glück waren die Fronleichnamsprozessionen schon vorbei. Denn der kurze, aber richtig heftige Sturzregen gestern Nachmittag gegen 15 Uhr hat in kürzester Zeit zu Großalarm bei den Feuerwehren in Garmisch und Partenkirchen geführt. Einer der ersten Anrufe, die bei der Polizeiinspektion diesbezüglich eingingen, kam vom Klinikum Garmisch-Partenkirchen. Notfall in der Notaufnahme, hieß es. Auf der Straße davor schieße das Wasser derart aus den Gullis, dass die ebenerdig liegende Station beginne, sich mit Wasser zu füllen. Die Feuerwehr hatte die Situation jedoch schnell wieder im Griff, der medizinische Betrieb war nicht eingeschränkt.

Vor der Hitzewelle der kommenden Woche kommt es in Bayern noch zu Starkregen und Windböen - die Feuerwehr muss in ganz Bayern zahlreich ausrücken. Alle Infos zum Wetter in Bayern im Ticker.

Auto steckt in überfluteter Unterführung in Garmisch-Partenkirchen fest

Ruckzuck war auch die Unterführung an der St.-Martin-Straße vollgelaufen. Ein Auto konnte aufgrund der Wassermassen nicht mehr weiterfahren und musste herausgezogen werden. Polizei und Feuerwehr kümmerten sich um die Bergung und um die Verkehrsumleitung.

Ansonsten sind nach Angaben der Polizei zahlreiche Straßen und Wege überflutet, etliche Gullideckel nach oben gedrückt und zig Keller und Garagen überflutet worden. Besonders getroffen hat es auch eine Tiefgarage an der Parkstraße, in der die Autos im Wasser standen. Die Pumpen der Feuerwehren liefen am gestrigen Feiertag jedenfalls auf Hochtouren.

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