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Fortschritt an der Baustelle: Zimmerer, Spengler und Elektriker werkeln derzeit an .

Richtfest im Mai geplant

Tannenhütte am Wank: So laufen die Bauarbeiten

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Es gab Verzögerungen, jetzt aber läuft alles wieder nach Plan: Die Tannenhütte nimmt Gestalt an. Wann sie eröffnet, steht aber noch nicht fest. 

Garmisch-Partenkirchen – Ganz nach Plan sind die Arbeiten an der Tannenhütte bisher nicht gelaufen. Handwerklich zwar schon, doch den Bayerischen Staatsforsten hat es den Zeitplan ein bisschen verhagelt. Erst durch die schwierige Auftragsvergabe – angesichts der Konjunktur stehen kaum freie Firmen zur Verfügun –, dann durch die Witterung im Winter. Es herrschte Rutsch- und Absturzgefahr. Unfälle wollte niemand riskieren. Die Folge: Stillstand auf der Baustelle. Dafür wird jetzt mit Hochdruck gewerkelt.

Es gilt, die verlorene Zeit wieder reinzuholen. Klappt bisher. „Der Baufortschritt schreitet gut voran“, heißt es von Seiten des Oberammergauer Forstbetriebs. So gut, dass im Mai der Dachstuhl fertig sein wird und Mitte des Monats Richtfest gefeiert wird. Der genaue Termin steht derweil noch nicht fest.

Bereits abgeschlossen sind die Erdarbeiten für die Versorgung von Strom, Wasser, Telekommunikation und Abwasser. Demnächst soll die Seilbrücke für die Versorgungsleitungen über die Faukenschlucht realisiert werden. Vor allem Zimmerer, Elektriker und Spengler machen gerade ihre Hausaufgaben. Am anvisierten Termin für die bauliche Fertigstellung der neuen Tannenhütte ändert sich nichts. Genauere Angaben können die Staatsforsten noch nicht liefern.

Perfekt im Zeitplan liegt man in Sachen Aussichtsplattform, die neben der Hütte als Attraktion für die Landesausstellung in Ettal, die zwischen 3. Mai und 4. November läuft, hren Platz findet. Mit Blick auf Garmisch-Partenkirchen und die umliegenden Hänge wird „anhand einer gravierten Glasfront die Bedeutung des Bergmisch- und Schutzwaldes gepaart mit einem einzigartigen Panorama den findigen Besuchern dargestellt“, teilen die Verantwortlichen mit.

Schon jetzt sind sie sich sicher. Die Tannenhütte – der Nachfolger der abgebrannten Gamshütte – mit ihrem Ausblick lässt den Mythos Bayern erleben. Dazu trägt auch die Konstruktion aus bayerischer Tanne bei, die modernen Holzbau mit Tradition verbinden soll. „Sie versprüht bereits jetzt einen warmen Charme.“ Mehr als 500 Tannen werden verbaut bei dem 1,9 Millionen-Euro-Projekt verbaut.

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