Der Kartendrucker im WM-Pavillon steht nicht still. Die Kunden müssen Flexibilität beweisen, wollen sie bei Heidi Mohr Tickets für die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften erstehen. Denn manche Kategorien sind bereits ausverkauft. Foto: sehr

Ticket-Verkauf für Ski-WM läuft bestens

Garmisch-Partenkirchen - Die Karten für die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen sind begehrt. Der Slalom-Wettbewerb der Frauen ist ausverkauft, auch für andere Disziplinen wird's eng.

Beim Slalom der Damen auf die Warteliste zu hoffen, macht für Stephanie Deutinger keinen Sinn. „Viele Tausend Menschen“ haben sich darauf bereits eingeschrieben. Dass sie alle noch abspringen, hält die Leiterin des Ressorts Administration beim Organisationskomitee für „utopisch“.

Groß ist die Nachfrage auch beim Herren-Slalom, dem Schlussevent der WM am 20. Februar. Nur noch „ein paar wenige“ Sitzplatzkarten seien verfügbar. Konkrete Zahlen nennt Deutinger nicht. Bei dem schnellen Verkauf habe sie darüber im Moment gar keinen Überblick, auch nicht über ungefähre Prozentangaben.

Auf der Hand liegt für sie aber, warum das Interesse gerade an den Slalom-Disziplinen so groß ist: Das liege zum einen an „unseren großen Skistars“ Maria Riesch und Felix Neureuther. Zum anderen laufe nach wie vor generell der Vorverkauf bei den Disziplinen an den Wochenenden erwartungsgemäß am besten. So sind die Stehplatz-Tickets auf der Tribüne für die Herren- und Damen-Abfahrt (12. und 13. Februar) bereits vergeben. Von den Stehplätzen im Gelände sind noch etliche frei. Doch ihr Abverkauf läuft schnell.

Für die Disziplinen unter der Woche, seien noch „ausreichend Karten vorhanden“, versichert Deutinger. Die Käufer müssen aber Flexibilität mitbringen. Es ist überall das gleiche Bild: „Die Stehplätze gehen in jedem Wettbewerb am besten weg.“

Pro Wettbewerb stehen rund 10 000 Tickets zur Verfügung. Bei zwölf Wettbewerben in zwei Wochen werden also 120 000 Zuschauer erwartet. Darunter werden sich auch die vielen Fanclubs aus verschiedenen Nationen mischen. Sie sind Deutinger zufolge alle mit Tickets versorgt. Auch Schulklassen wollen sich das Event nicht entgehen lassen. Für sie bieten die Veranstalter eine Sonderlösung an: fünf Euro pro Schüler. Der Lehrer ist frei. „Das wird sehr gut angenommen.“

Das einzige, was noch anziehen könnte, sind die Nations-Team-Wettbewerbe. Doch Deutinger macht sich keine Sorgen. „Wir sind absolut zufrieden, wie es derzeit läuft.“

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