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Der erste Eindruck überzeugt: Ute Leitner (4. v. r.) führt (v. l.) Mohamad Sharaf (BJR), Simone Rünagel und Petra Kellermann vom Bezirk, Robert Mix (KJR), Marisa Neumeister (BJR), Johanna Grill (KJR) sowie Gabi Färber (Bezirk) durch den Michael-Ende-Kurpark mit seinem Amphitheater im Garmischer Zentrum.

Beste Voraussetzungen für das Kulturfestival

Tour durch Garmisch-Partenkirchen zeigt: Viele potenzielle Spielstätten für „Zamma“

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Ein Rundgang durch Garmisch-Partenkirchen hat gezeigt: Es gibt viele Schauplätze, die für das Kulturfestival „Zamma“ genutzt werden können. Was in diesem Rahmen 2019 alles geboten wird, entwickelt sich auch aus dem Ideentag am 20. April im Kongresshaus.

Garmisch-Partenkirchen – Die Möglichkeiten sind endlos. Das hat sich schon beim Kultursommer in Garmisch-Partenkirchen gezeigt. An die zahlreichen Produktionen, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe von 2003 bis 2016 stattgefunden haben, erinnert auch Ute Leitner ihre Gäste. Das Amphitheater im Michael-Ende-Kurpark war einer der Spielorte, die beispielsweise für „Momo“, die Revue „Zaubernachtstraum“ und den „Lumpazivagabundus“ genutzt worden waren. Letztere Inszenierung kennen Simone Rünagel und Petra Kellermann vom Kulturreferat des Bezirks Oberbayern. Schließlich hatte das Bayerische Fernsehen das Spektakel um den bösen Geist aufgezeichnet. Jetzt stehen die beiden Koordinatorinnen des Kulturfestivals „Zamma“ erstmals vor der Kulisse und sind wie die Vertreter des Bezirks- (BJR) und Kreisjugendrings (KJR) begeistert. „Ich hätte nicht gedacht, dass der Park so groß ist“, sagt Kellermann.

Leitner, die sich für den Markt um dieses Projekt kümmert, zeigt den Besuchern aus München alles, was Garmisch-Partenkirchen an Veranstaltungsorten zu bieten hat. Zumindest fast. „Das Eisstadion schaffen wir nicht mehr, da schauen wir nächstes Mal rein.“ Das Angebot, das sie ihren Mitstreitern beim ersten Vor-Ort-Termin präsentiert, ist sehr umfangreich. Von der Ludwigstraße übers Richard-Strauss-Institut mit seinem „stilvollen Ambiente“ (Kellermann), beiden Kurparks, dem Jugendzentrum bis zum Kongresshaus reichte die Tour. Gerade Letzteres spielt bereits heuer eine entscheidende Rolle. Im Richard-Strauss-Saal findet am 20. April ein Ideentag statt, zu dem alle eingeladen sind, die bei der Entwicklung des Kulturfestivals 2019 mitwirken wollen. „Da darf jeder kommen, der sich aktiv oder mit Vorschlägen einbringen will“, sagt Leitner. Generell bestehe eine große Offenheit und Freiheit für neue Ideen und Orte ergänzt Rünagel. „Vielleicht fallen den Garmisch-Partenkirchnern Veranstaltungsorte ein, die mit ,Zamma‘ erstmals bespielt werden.“

Darauf hofft auch KJR-Geschäftsführer Robert Mix. Ihm ist zudem wichtig, dass sich viele Jugendliche bei diesem Termin zu Wort melden, schließlich soll das Angebot genauso aus ihren Reihen kommen. Nach dem Erfolg des GAP_SOLL-Festivals, das im vergangenen Juni mit seinen Workshops und Shows hunderte Kinder und Jugendliche nach Garmisch-Partenkirchen gelockt hat, „wollen wir dieses Konzept 2019 wieder aufgreifen“. Passend zu „Zamma“, das auf das kulturelle und soziale Miteinander in den Regionen setzt.

Das Kulturfestival, das alle zwei Jahre stattfindet, lockte 2017 rund 23 000 Besucher nach Haar bei München. „Da konnten wir neben einer Hauptbühne 30 Spielstätten anbieten“, sagt Kellermann. Darunter auch ungewöhnliche Orte. Deshalb will das Organisationsteam die Werbegemeinschaften Garmischer Zentrum und Partenkirchen erleben einbinden. Genau wie regionale Produkte. In Haar gab’s Rünagel zufolge Zamma-Brezn und ein Zamma-Eis in der Festivalfarbe Grün. Ob diese auch im kommenden Jahr genutzt wird, ist fraglich. Jeder Austragungsort erhält schließlich eine eigene Farbe. Haar habe sich, inspiriert von seinem Wappen, für Grün entschieden, erinnert sich Kerstin Schwabe, Sprecherin des Bezirks. Sie ist gespannt, worauf die Wahl der Garmisch-Partenkirchner fällt. Genau wie auf das Angebot, das beim Ideentag rund um die Orte, die ihre Kolleginnen jetzt erkundet haben, entwickelt wird. Frei nach dem Motto: „Alles ist grundsätzlich möglich.“

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