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Blicken zuversichtlich in die touristische Zukunft:Thomas Gasser (1. Bürgermeister Teisendorf), Franz Rasp (1. Bürgermeister Markt Berchtesgaden, BGLT-Gesellschaftersprecher), Dr. Brigitte Schlögl, (Geschäftsführerin Marke „Bad Reichenhall“), Peter Nagel (Geschäftsführer Marke „Berchtesgaden“), Maria Stangassinger (derzeit BGLT-Geschäftsführerin), Dr. Herbert Lackner (Oberbürgermeister Stadt Bad Reichenhall).

Wieder eine touristische Doppelspitze

Peter Nagel geht nach Berchtesgaden - mit gutem Bauchgefühl

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Die nächste Doppelspitze erwartet Tourismusdirektor Peter Nagel an seinem neuen Arbeitsplatz. Zum 1. April 2018 wechselt er nach Berchtesgaden. 

Garmisch-Partenkirchen/Berchtesgaden – 143 Kilometer Luftlinie, knapp zweieinhalb Stunden Fahrt – das trennt Peter Nagel von seinem neuen Arbeitsplatz. Zum 1. April 2018 fängt der 51-Jährige in Berchtesgaden an – als einer von zwei Geschäftsführern von Berchtesgadener Land Tourismus. „Eine tolle Herausforderung“, findet der Garmisch-Partenkirchner Tourismusdirektor, der zwar umziehen wird, aber nicht alle Zelte in der Marktgemeinde abbrechen will. Eine, die zu ihm passt. „Eine, bei der ich mich vor allem nicht verbiegen muss“, betont er. „Ich habe ein gutes Bauchgefühl.“

Die Zusammensetzung, in der er künftig arbeitet, ähnelt der in seinem Heimatort. Wieder ist er ein Teil einer Doppelspitze. Während Nagel für Berchtesgaden und den Königsee und damit eher fürs Bergerlebnis zuständig ist, kümmert sich Dr. Brigitte Schlögl um die Marke Bad Reichenhall und den Gesundheitstourismus. „Eine coole Konstellation“, meint Nagel. Zumal er an seiner neuen Wirkungsstätte auf viele Bekannte trifft. Schlögl, die noch als Tourismusdirektorin in Kitzbühel fungiert, kennt er von „Best of the Alps“, dem Zusammenschluss von zwölf Alpentourismusorten in Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Und auch die Vorgängerin der Doppelspitze, Maria Stangassinger, ist ihm vertraut. „Ich bin froh, dass sie in einer Führungsposition im Team bleibt.“

Berchtesgaden hat Schritt in neue Rechtsform längst gemacht

Neu ist hingegen das Konstrukt, in dem er ab April 2018 arbeiten darf. Was in Garmisch-Partenkirchen seit langem Thema ist, nämlich die Umwandlung von Amt 80, als das GaPa-Tourismus innerhalb der Rathaus-Verwaltung geführt wird, in eine andere Rechtsform, haben die Berchtesgadener längst vollzogen. In einer GmbH „kann man sicher freier arbeiten und hat ganz andere Möglichkeiten“, meint Nagel. In den elf Jahren, in denen er und Peter Ries die touristische Doppelspitze in Garmisch-Partenkirchen gebildet haben, stießen sie immer wieder an Grenzen. Und mussten sich Verwaltungszwängen beugen.

Damit ist jetzt Schluss. Zwar haben auch dort die politischen Vertreter ein Wörtchen mitzureden, aber vor allem als Kontrollorgan. Von deren Seite ist die Erwartungshaltung an die beiden Geschäftsführer ziemlich hoch. „Der Markenprozess und die Neuorganisation der GmbH wurde auf breiter Basis entwickelt“, erklärt Franz Rasp, Bürgermeister von Berchtesgaden und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung. „Nun gilt es, diese Neuordnung mit Leben zu füllen.“ Schlögl und Nagel – „von ihm weiß man, dass er gerne unkonventionelle Wege geht“ – bringen aus seiner Sicht die erforderliche Erfahrung und Persönlichkeit mit. Mit dieser Meinung steht Rasp nicht allein da. Die Beschlüsse, die zur Berufung der beiden Tourismusexperten führten, fielen zu Nagels Freude allesamt einstimmig aus. 

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