Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus

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Spaß im Schnee hatten die Garmisch-Partenkirchen-Urlauber vor allem in den ersten beiden Monaten des Jahres 2017.

Kein Ende des Höhenflugs ist in Sicht 

Tourismuszahlen in Garmisch-Partenkirchen: Weiter auf Rekordjagd

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Garmisch-Partenkirchen boomt – und es ist kein Ende des Höhenflugs in Sicht. Die touristischen Zahlen für die ersten drei Monate können sich sehen lassen.

Garmisch-Partenkirchen – Die Tourismusbilanz von Garmisch-Partenkirchen bleibt auf Rekordniveau. Die ersten drei Monate dieses Jahres deuteten darauf hin, dass 2017 noch besser laufen könnte als 2016, das als stärkstes Ergebnis seit 1962 in die Annalen einging. Dennoch sah Tourismusdirekter Peter Ries die Zahlen, die er im Tourismusausschuss präsentierte, „mit einem lachenden und weinenden Auge“. Januar und Februar waren prächtig gelaufen, „der März hat uns reingerissen“. Allerdings nur im Vergleich zum Vorjahr. Der März 2016 hatte alles bisher Dagewesene in den Schatten gestellt. Ries nennt den Grund: Ostern fiel in diesen Monat und es lag Schnee.“ Nach der Delle zeigt die Kurve jedoch weiter steil nach oben. Ries hat sich schmal den April angeschaut und war danach freudig erregt: „Er schaut besser aus, als alles, was in der Vergangenheit war.“

Alle Werte liegen über dem Durchschnitt

Von Januar bis März 2017 haben die Mitarbeiter der Tourismus-Abteilung insgesamt 102 227 Gästeankünfte (plus 1,1 Prozent) mit 437 230 Übernachtungen (plus 0,03 Prozent) registriert. „Dies ist insofern bedeutsam, da Mitbewerber-Destinationen in den Alpen teilweise starke Rückgänge zu verzeichnen haben“, ordnet Ries die Zahlen ein. „Alle Werte liegen weit über dem Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre.“

Starke Zuwächse in den asiatischen Ländern

Bei den Auslandsmärkten ist das Jahresergebnis zum Teil sehr unterschiedlich. Starke Zuwächse haben vor allem die asiatischen Länder wie China, Taiwan, Indien und Japan mit Steigerungsraten bis zu 180 Prozent (China) hingelegt, aber auch Kanada, die Niederlande und die USA gingen nach oben. Auch Urlauber aus Thailand schmücken die Statistik, was womöglich damit zu tun hat, dass der neue König Maha Vajiralongkorn, Nachfolger seines Vaters Bhumibol Adulyadej, im Grand Hotel Sonnenbichl zeitweise residiert und sich dies bei seinen Untertanen herumgesprochen zu haben scheint. Wo sich der Regent wohlfühlt, dort muss es schön sein, dort muss man hin.

Der Urlauberstrom aus Russland hat wieder zugelegt

Auch der in den letzten Jahren sehr stark rückläufige Urlauberstrom aus Russland hat zugelegt. Die Übernachtungen stiegen um 18,4 Prozent, was diesen Auslandsmarkt wieder zum momentan stärksten macht. „Da er aber sehr Winter-lastig ist, wird sich das bestimmt noch im Laufe des Jahres korrigieren“, meint Ries. Andere Länder wie Belgien, Italien, Frankreich, Polen und andere osteuropäische Staaten sind zum Teil stark rückläufig. Auch die Zahlen der Touristen vom arabischen Golf liegen heuer hinter denen der Vorjahre. „Da die Gäste aus diesem Markt vor allem im Sommer kommen, wird es nach den Erfahrungen aus dem Jahr 2016 interessant, wie sich hier die Nachfrage entwickeln wird“, sagt Ries.

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