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Traumhafter Ausblick über Partenkirchen: Die beiden Urlauber Emil (r.) und Simon legen nach ihrer Wank-Wanderung eine Rast am Hasenböderl ein.

Tourismusmagnet Garmisch-Partenkirchen

Urlauberzahlen: Der nächste Rekord ist geknackt 

Die Zeit der Superlative ist noch nicht vorbei: Garmisch-Partenkirchen steuert auf den nächsten Rekord bei seinen Tourismuszahlen zu. Ein Macher des Erfolgs verabschiedet sich bald.

Garmisch-Partenkirchen – Es ist gute Tradition, dass Peter Ries und nicht sein Kollege Peter Nagel die aktuellen Urlauberzahlen im Garmisch-Partenkirchner Tourismusausschuss vorstellt. „Das wird aber meine letzte Präsentation sein“, erklärte Ries mit leichtem Wehmut. Die endgültigen Jahreszahlen für 2017 werden erst im Januar vorgestellt. „Und dann bin ich schon nicht mehr da“, sagte der Tourismus-Direktor, der sich Ende Dezember in den Ruhestand verabschiedet. Umso erfreulicher für ihn, dass die letzte Bilanz seiner Karriere viele gute Entwicklungen aufwies.

„Es geht weiter steil nach oben“, sagte er mit Blick auf die Zahlen von Januar bis September 2017. Das Ergebnis sei „sehr, sehr positiv“. Zum Beispiel bei den Übernachtungen. Früher, rief er in Erinnerung, habe es die Marktgemeinde in einem ganzen Jahr auf 1,2 Millionen gebracht. „Heuer sind es allein bis September 1,3 Millionen.“

GaPa-Tourismus steuert auf den nächsten Superlativ zu. Bereits jetzt ist klar: Zum fünften Mal in Folge wird man den Ankunftsrekord vom Vorjahr brechen. „Damit habe ich nicht gerechnet“, räumte Ries ein, „nachdem wir schon vergangenes Jahr so zugeschlagen haben“. Zum Vergleich: 2016 gab es 374 729 Ankünfte. Heuer waren es bis September bereits 402 249. Schon jetzt liegt das Plus bei 7,3 Prozent.

„Garmisch-Partenkirchen ist eine attraktive Destination“, erklärte Ries. Vor allem für den asiatischen Markt. Die China-Zahlen würden regelrecht explodieren. Dabei zeigt sich: Die Gäste aus Fernost bleiben meist nur für eine Nacht. Es gab 16 000 Ankünfte und nur 17 000 Übernachtungen. Erstmals findet sich auch Taiwan in der Liste der Top-Acht bei den ausländischen Gästen. Ganz oben stehen mit bislang fast 20 000 Ankünften die arabischen Golfstaaten. Im Sommer seien die Zahlen stabil gewesen, in der ersten Jahreshälfte reisten jedoch deutlich weniger Araber (minus zwölf Prozent) an. Dafür „ist Russland wieder im Kommen“. Auch auf dem Inlandsmarkt hat sich etwas getan: „Da gibt es einen Wechsel an der Spitze.“ Dort stand in den vergangenen Jahren immer Bayern. „Nun ist es wieder Nordrhein-Westfalen.“

Angesichts dieser guten Zahlen übergibt Ries ein gut bestelltes Feld an seinen Nachfolger Thorsten Unseld, der bereits im Amt ist und an der Sitzung teilnahm. An ihm wird es wohl sein, die Jahresbilanz im Januar vorzustellen. „Da werde ich dabei sein“, kündigte Ries mit einem Augenzwinkern an, „und schauen, wie Sie das machen“.

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