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Bis Februar soll sie stehen, die Containerschule. Auf dem ehemaligen PX-Gelände sind die Bauarbeiter momentan fleißig am Werkeln. 

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Sanierung der St.-Irmengard-Schulen: Die Umzugskartons stehen bereit

Die Arbeiten auf dem ehemaligen PX-Gelände laufen auf Hochtouren. Im Februar sollen die Schüler von St. Irmengard dort in Container einziehen – im Rahmen der bevorstehenden Generalsanierung der Einrichtung. Doch nicht nur auf der Baustelle wird fleißig gewerkelt. Auch Direktor Otmar Würl steckt mitten in den Vorbereitungen.

Garmisch-Partenkirchen – Das Projekt läuft bereits jetzt in vollen Zügen. Dabei steht der Umzug erst kommendes Jahr an. Und zwar in den Faschingsferien, im Februar. Die Rede ist von der Generalsanierung der St.-Irmengard-Schulen in Garmisch-Partenkirchen. Diese startet im kommenden Jahr. Die Container, in die die Schüler des Gymnasiums, der Realschule und Fachoberschule zwischenzeitlich ziehen sollen, werden aktuell gebaut. Schließlich müssen die Kinder und Jugendlichen auch während der Arbeiten unterrichtet werden. Wie es aussieht, ist der Termin realistisch, sagt Direktor Otmar Würl. „Wir liegen gut in der Zeit.“

Doch von Containern mag der Direktor eigentlich gar nicht so gerne sprechen. „Das hat so was von Baustelle Oberau.“ Die neue Unterkunft für die Schülerinnen ist viel mehr. Nicht nur Klassenzimmer sind ersatzweise vorhanden, sondern auch eine Aula. „Alles, was für das Schulleben benötigt wird“, sagt der Direktor. Damit in einem halben Jahr tatsächlich alles dort ist, wo es die Lehrer für ihren Unterricht brauchen, bedarf es jetzt bereits gezielter Planungen. „Die Logistik ist sehr diffizil“, betont Würl. „Alle Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.“ Die Umzugskartons stehen bereit. Das, was schon früher in die Container verfrachtet werden kann, muss jetzt vermerkt werden. Das, was bis zum Schluss benötigt wird, auch. „Einiges wird entsorgt“, merkt der Direktor an. So mancher, der selbst schon einmal einen Umzug mitgemacht hat, wird das nachvollziehen können. Schließlich sammeln sich auch in Privathäusern diverse Staubfänger an, die keiner mehr braucht. Unschwer sich vorzustellen, dass in Klassen- und Lehrerzimmern oder Abstellkammern einige Relikte der Vergangenheit seit Jahrzehnten ihr Dasein fristen.

Trotz aller Mühen ist Würl vom bevorstehenden Umzug begeistert. Schließlich hängt er mit der langersehnten Sanierung seiner Schule zusammen. „Ich freue mich sehr“, betont er auf Tabglatt-Nachfrage. Im Februar 2020 – so sieht es zumindest die aktuelle Planung vor – sollen die Arbeiten beendet sein. Dann können die Schüler samt Lehrer in die frischrenovierten Klassenzimmer umziehen.

Zu der Idee, die im Juni dieses Jahres im Kreisausschuss laut wurde, dass auch die Zugspitz-Realschule und das Werdenfels Gymnasium im Zuge von Sanierungsarbeiten auf dem ehemaligen PX-Gelände untergebracht werden könnten, kann er nichts sagen. Ebenso wenig wie die Gemeinde. „Die Kapazität der Anlage ist vom Bauträger, der Erzdiözese München und Freising, momentan nur auf die Nutzung durch die St.-Irmengard-Schulen ausgelegt“, sagt Rathaus-Sprecherin Ute Leitner. Ob nach den geplanten Zeitraum von maximal drei Jahren andere Schulen in die Container einziehen, sei dem Markt Garmisch-Partenkirchen nicht bekannt. Eines ist zumindest jetzt schon klar: In den kommenden beiden Jahren werden die Schulen auf jeden Fall nicht in die Container ziehen.

Magdalena Kratzer

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