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Ein wirtschaftlicher Totalschaden entstand an diesem Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes.

Auf dem Weg zum Einsatz verunglückt

Unfall mit Rettungswagen: Rund 180.000 Euro Totalschaden

  • Katharina Bromberger
    VonKatharina Bromberger
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Mit Blaulicht und Sirene war der Rettungswagen in Garmisch-Partenkirchen auf dem Weg zu einem Einsatz. Doch dann kam es zu einem Verkehrsunfall - das Fahrzeug wurde schwer beschädigt. Die Polizei spricht von einem wirtschaftlichen Totalschaden.

Garmisch-PartenkirchenEr wurde gerufen, um zu helfen. Am Ende benötigte er selbst Hilfe. Ein Rettungswagen eilte am Mittwoch zu einem Einsatz in Garmisch-Partenkirchen, doch kam es auf dem Weg dorthin zu einem Verkehrsunfall. Dabei wurde das Fahrzeug schwer beschädigt, sein Aufbau komplett zerstört. Die Polizei schätzt den Schaden inklusive der medizinischen Geräte auf 180 000 Euro.

Am Vormittag rückte das Team aus, nachdem sie die Rettungsleitstelle in Weilheim alarmiert hatte. Einem Sprecher zufolge war eine Person auf einer Straße gestürzt, später wurde ein Knochenbruch diagnostiziert. 

Die Einsatzkräften hatten es eilig. Mit Sirene war der 56-jährige Fahrer gegen 10.35 Uhr auf der Thomas-Knorr-Straße ortsauswärts unterwegs. Um an einem entgegenkommenden weißen Pkw vorbeizufahren, musste der Krankenwagen des Bayerischen Roten Kreuzes nach rechts ausweichen. Zu weit jedoch ragten in diesem Bereich die Bäume in die Straße. Obwohl der Kleintransporter nicht aufs Bankett geraten war, stieß der Kastenaufbau gegen einen unmittelbar am Straßenrand stehenden Baum. Die komplette rechte Fahrzeugseite wurde dabei aufgerissen. Dach, Seitenwände, die Türen hinten – alles weg. Der Rettungswagen – ein wirtschaftlicher Totalschaden. Glücklicherweise wurde von den Insassen niemand verletzt. Das ist für Hans Steinbrecher, Leiter des Rettungsdienstes in Garmisch-Partenkirchen, das Wichtigste. „Alles andere kann man reparieren oder ersetzen.“ Da sich der Rettungswagen gerade auf dem Weg zum Einsatz befand, saß außer der Besatzung niemand im Fahrzeug.

Derzeit laufen bei der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang. Fragen zu Schuld oder Mitschuld kann Hauptkommissar Josef Grasegger daher noch nicht beantworten.

Auch bei einem Unfall im niedersächsischen Wulfsen im Landkreis Harburg bei Hamburg verunglückte ein Krankenwagen schwer, wie nordbuzz.de* berichtet.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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