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Ein Sanierungsfall: das Veterinäramt an der Martinswinkelstraße in Garmisch-Partenkirchen.

Landkreis stellt 50.000 Euro für Planung bereit

Das Veterinäramt ist ein Sanierungsfall

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Es sind erhebliche Mängelerscheinungen, die das Veterinäramt in Garmisch-Partenkirchen aufweist. Deshalb muss das Gebäude aus dem Jahr 1906 dringend und komplett saniert werden. Die Kosten allerdings sind noch nicht kalkulierbar.

Garmisch-Partenkirchen – Das Dach ist undicht, Türen schließen nicht mehr richtig, die morschen Balkone dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mehr betreten werden. Die Toiletten sind gar nicht erst beheizbar. Kurzum: Am Veterinäramt in Garmisch-Partenkirchen besteht an allen Ecken und Enden Handlungsbedarf. Der Landkreis reagiert auf die erheblichen Mangelerscheinungen und plant, gegen Ende diesen Jahres mit der Generalsanierung zu beginnen.

An dem Vorhaben führt kein Weg vorbei. Das Gebäude, das um 1906 an der Martinswinkelstraße errichtet worden war, „ist in einem schlechten baulichen sowie technischen Zustand und deshalb dringend erneuerungsbedürftig“, sagt Stephan Scharf, Sprecher im Landratsamt. Von der nicht mehr zeitgemäßen Nutzung und Zuordnung der Zimmer ganz abgesehen fehlen Besprechungs-, Aufenthalts- und Sanitärräume. Für Gespräche wich man bislang ins Büro der Abteilungsleitung aus.

Die Zeit ist reif, dass an der suboptimalen Situation für die sechs Mitarbeiter etwas geändert wird. Die letzte Teil-Renovierung ging Ende der 1990er über die Bühne. Jetzt geht der Landkreis vollumfänglich ans Werk. „Das ist deutlich zeit- und kostensparender als mehrere Einzelmaßnahmen“, teilt Scharf mit. Außerdem sei es nur im Rahmen einer Komplettsanierung möglich, die Gebäudetechnik heutigen Standards anzupassen. Einiges an Arbeit steht an. Sämtliche Bauteile werden erneuert oder generalüberholt. Von der Außenhülle bis zur Haustechnik. Vorgesehen ist, die Grundrisse an aktuelle Anforderungen eines Büro- und Verwaltungsgebäudes anzupassen und vor allem die Sanitärbereiche zu modernisieren. Die zwei Wohnungen, die sich ebenfalls im Veterinäramt befinden, werden umgebaut und sollen künftig als Büros und Besprechungsräume von Mitarbeitern aus einem anderen Bereich dienen.

Wie viel Geld das Projekt verschlingen wird, kann Scharf noch nicht kalkulieren. Das sei erst möglich, wenn die erforderlichen Maßnahmen festgelegt worden sind. Bislang hat der Landkreis 50.000 Euro für Planungskosten bereitgestellt. Die Investition ist angesichts des Gebäude-Zustands nicht nur nötig, man verspricht sich davon auch Einspar-Potenzial. „Es wird mindestens eine Halbierung des Energieverbrauches pro Quadratmeter angestrebt“, betont Scharf. Schließlich fressen die veraltete Heizungen sowie undichten Fenster derzeit unnötig Energie.

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