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Für zwei Bergsteiger aus dem Raum Nürnberg bei den Bedingungen an diesem Wochenende nicht zu bewältigen: der Jubiläumsgrat zwischen Zugspitze und Alpspitze (Illustrationsbild).

Rettung am Jubiläumsgrat

Völlig erschöpft: Bergsteiger setzen Notruf ab

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Garmisch-Partenkirchen - Rettungskräfte haben zwei Bergsteiger aus dem Raum Nürnberg aus Bergnot gerettet: Die beiden kamen am Jubiläumsgrat nicht mehr weiter.

Die Garmisch-Partenkirchner Bergwacht und die Besatzung des ADAC-Rettungshubschraubers Christoph Murnau waren am Sonntag gegen 10 Uhr zu einem Einsatz gerufen worden. Zwei Bergsteiger aus der Nähe von Nürnberg waren am Samstag aufgebrochen, um von der Zugspitze über den Jubiläumsgrat zur Alpspitze zu gehen. Die Frau und der Mann, beide 49 Jahre alt, erreichten aber schon am ersten Tag nicht die Biwak-Schachtel.

Deswegen mussten sie – mit guter Ausrüstung – in der Nacht unter freiem Himmel biwakieren.

Am Sonntag machten sie sich dann wieder auf den Weg. Allerdings war die Tour den beiden bei den aktuellen Bedingungen zu gefährlich: Immer wieder gibt es Passagen am Jubiläumsgrat, an denen rund ein halber Meter Schnee liegt. Noch vor der Biwakschachtel wollten die Franken umdrehen, schließlich wagten sie sich in dem Gelände nicht mehr weiter – und setzten einen Notruf ab. Die Einsatzkräfte retteten sie völlig erschöpft, sonst aber unverletzt aus der Bergnot.

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