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Verbreiten mächtig gute Laune: die Gruppe „Gaudibox“ mit Sängerin Melli.

Veranstalter zufrieden

Volle Pulle Party: So war die „GAP live Night“ 

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Was für eine Nacht: Bis in die frühen Morgenstunden wurde bei der „GAP live Night“ gesungen, getanzt und gefeiert. 14 Bands sämtlicher Musikrichtungen unterhielten tausende Besucher. Veranstalter Rupert Reggel zeigte sich mehr als zufrieden.

Garmisch-Partenkirchen – Langsam füllt sich die Bus-Haltestelle am Marienplatz. Die etwa 50 Feierwütigen warten allerdings nicht auf den regulären öffentlichen Nahverkehr. Noch viel weniger wollen sie nach Hause fahren. Vielmehr soll der Abend jetzt erst richtig losgehen. Ein roter Bus biegt in die Straße ein. Schon von außen sind die bunten, blinkenden Lichter zu sehen. Der Bass dröhnt, als die Tür geöffnet wird. Nichts wie rein in den Partybus.

„Hoffentlich haben wir überhaupt noch Platz“, sagt Stefanie Mayer, die extra mit einigen Freundinnen von Wolfratshausen nach Garmisch-Partenkirchen gereist war. Zuvor haben sie zu den Klängen einer Band aus ihrem Heimatort getanzt. „Gaudibox“ trat im Peaches auf. Mig – der Sänger der Band – heizte von Beginn an mit allerlei Bekanntem aus dem bayerischen Musik-Repertoire ein.

Während sich viele Besucher im Bungalow 7 mit der „Fletscher-Perry-Party“ auf eine lange Nacht einstimmten, konnte man in „Der Laden“ beim Feiern mit der „WiBand“ gleichzeitig noch was Gutes tun. Die Gruppe ist 2009 aus dem Projekt der Firmengruppe „Witron“ entstanden. Die acht Musiker – allesamt Arbeitskollegen – spielen ohne Gage, sammeln dafür allerdings Geld für die Aktion „Witron hilft“. Diese setzt sich für wohltätige Zwecke ein.

Gegen Mitternacht wurde die Party am und um den Marienplatz immer mehr nach draußen verlegt. Das Wetter meinte es gut mit den Gästen. Trocken und mild konnten diese von Wirtshaus zu Wirtshaus pilgern. Teilweise wurde es richtig eng in den Räumlichkeiten. Als es beispielsweise „Addicted to Rock“ im Techmer’s krachen ließ. Oder wie im Erdgeschoss des Gasthauses Schranne: Dort mussten kurzerhand Tische aus dem kleinen Konzertsaal getragen werden, um den Gästen mehr Platz zu bieten. Der war auch nötig: Die Gruppe „Timerunner“ brachte mit einem bunten Rock-Mix Schwung in die Menge. Da folgte Klassikern wie Bon Jovi oder Queen auch gleich mal Blink 128 oder Rammstein. „Des passt aber super“, meinte ein Gast erfreut, der sich gleich darauf wieder unters Publikum mischte. Im ersten Stock sorgten „The Roaring Zuccinis“ für etwas sanftere Töne. Sänger Toby Mulherrin begeisterte neben modernen Liedern vor allem mit Klassikern aus den 1940er-Jahren, der Zeit der Big-Bands. Die Premiere glückte ihnen vollends. Fast permanent war das Obergeschoss gefüllt.

Bilder: Begeisterte Musikfans genießen die „Live-Night“

So ging es fast allen Gasthäusern, Kneipen und Discotheken an diesem Abend. Ganz Garmisch-Partenkirchen wurde zur großen Bühne. Für Veranstalter Rupert Reggel hätte es insgesamt gar nicht besser laufen können. „Das hier ist hohes Niveau“, versicherte er mit Blick auf die 14 Bands. Theoretisch hätten noch mehr Gruppen und Gasthäuser involviert werden können. Das sei aber nicht Sinn der Sache, betonte er. Die Devise lautete: Qualität vor Quantität.

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