Ausgezeichnet werden (v. v. l.) Siegfried Buchhauser, Toni Baudrexl, Christian Herzog, (h. ab 2. v. l.) , Zenta Limmer, Peter Strasser, Martin Mämpel, Barbara Huste, Matthias Beyschlag, Wolfgang Popp, Adrian Pielenz und Max Kröninger von den beiden Vorsitzenden Peter Strodl (h. l.) und Matthias Grasegger (h. 5. v. l.). foto: kaiser

Vorbereitung aufs Hornschlittenrennen

Garmisch-Partenkirchen - Der Höhepunkt des Jahres steht an: Der Hornschlittenverein Partenkirchen bereitet sich auf das Traditionsrennen vor. Das können Zuschauer per Leinwand komplett verfolgen.

Einst gegründet von bierfröhlichen Stammtischlern, mittlerweile ein traditioneller Höhepunkt mit Tausenden von Besuchern: das Hornschlitten-Rennen. „Bewundernswert, was daraus geworden ist“, findet Garmisch-Partenkirchens Bürgermeister Thomas Schmid (CSB). Dieses Lob gab er an diejenigen weiter, die dafür verantwortlich sind, dass der spektakuläre Wettbewerb jedes Jahr wieder am Dreikönigstag stattfindet: die Mitglieder des Hornschlittenvereins Partenkirchen.

Außerdem erinnerte er bei der Generalversammlung an das Schlittenmodell „Partenkirchner Bauart“, das sogar für internationale Rennen gebaut werde. Bis aus der Slowakei und der Schweiz kämen übrigens auch die Teilnehmer beim Partenkirchner Rennen am Dreikönigstag, sagte Vorsitzender Peter Strodl.

Aus mehreren Ländern werden auch wieder die Fahrer sein, die am 6. Januar 2012 beim nächsten Rennen gegeneinander antreten. Die Details zur kommenden Veranstaltung nannte Zweiter Vorsitzender Matthias Grasegger. Der Auftakt wird auch diesmal wieder der Anschub-Wettbewerb sein, der einen Tag vor dem Hornschlitten-Rennen in der Ludwigstraße stattfindet. Besonders erfreulich sei, dass das vergangene Rennen unfallfrei ablief. Grasegger hofft, dass es auch 2012 so bleibt. Besonders hoben er und Strodl das Engagement der Mitglieder bei der aufwändigen Organisation des Wettbewerbs hervor - angefangen bei der Schlittenabnahme über die Arbeit als Streckenposten bis hin zu Zeitnahme, Datenverarbeitung und Moderation.

Auch beim nächsten Rennen wird es wieder eine Video-Leinwand geben, auf der die Zuschauer die gesamte Fahrt der Schlitten live verfolgen können. Da diese mit 13 000 Euro recht teuer ist, zeigte sich Strodl froh, bereits einen Sponsor gefunden zu haben.

Von Problemen musste dann Hüttenreferent Flori Weiß berichten: Siebenschläfer haben der Heizanlage in der Hornschlittenhütte in der Wildenau zugesetzt. Nun muss wegen der vielen Technik ein spezielles Kabel eingebaut werden.

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