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Im Nebel machen sich die Bergretter zu Fuß zu den vier Verstiegenen auf.

Starker Nebel verhindert Hubschrauber-Einsatz

Wandergruppe sitzt auf Zugspitze fest - weil sie nicht mit Schnee gerechnet hat

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Schnee auf der Zugspitze, das ist nicht ungewöhnlich um diese Jahreszeit. Vier Wanderer hatten damit allerdings nicht gerechnet - und saßen am Grat auf dem Weg zum Gipfel fest. Bergretter aus Garmisch-Partenkirchen und Grainau haben sie aus dieser misslichen Lage befreit.

Garmisch-Partenkirchen/ Grainau – Ein arbeitsreiches Wochenende liegt hinter der Bergwacht-Bereitschaft Garmisch-Partenkirchen. Vor allem der Einsatz auf der Zugspitze am späten Freitagabend forderte die Retter, die Hand in Hand mit ihren Kollegen aus Grainau arbeiteten. Vier Wanderer hatten sich verstiegen und kamen auf eigene Faust nicht mehr weiter. Nachdem starker Nebel am Gipfel einen Hubschrauber-Einsatz nicht zuließ, machten sich die Retter zu Fuß zu den Berggehern auf.

Die Wandergruppe war am Morgen vom Skistadion aufgebrochen und wollte zum Münchener Haus aufsteigen. „Ein Schneefeld stoppte das Unternehmen am Grat kurz vor der so genannten Grenzerhütte“, berichtet der Einsatzleiter der Garmisch-Partenkirchner Bereitschaft. Nach dem Notruf war schnell klar, dass hier seine Kräfte und auch die Grainauer gefordert sind. Vor dem Hintergrund, dass kein Helikopter fliegen durfte, verständigten sie auch die Mitarbeiter der Bayerischen Zugspitzbahn, um die Seilbahn Zugspitze wieder in Betrieb zu nehmen. Mit deren Hilfe gelangten sie auf knapp 3000 Meter Höhe. Drei Retter aus Garmisch-Partenkirchen und zwei aus Grainau stiegen dann zu der Vierer-Gruppe ab und errichteten mehrere Seilgeländer, um alle sicher zum Gipfel zu führen.

In dem Zusammenhang erinnern die Einsatzkräfte wieder einmal daran, dass gerade auf Deutschlands höchstem Berg noch etliche Schneefelder zu finden sind. Das sollten Tourengeher unbedingt bei ihrer Planung berücksichtigen und sich entsprechend ausrüsten.

Zwei Einsätze am Eckbauer waren am Samstag allerdings nicht der falschen Planung, sondern eher der drückenden Hitze geschuldet. Mit Kreislaufproblemen brachten die Garmisch-Partenkirchner Retter einen Einheimischen (78) und einen Urlauber (82) per Fahrzeug ins Klinikum. 

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