Einer der Männer wurde ins Klinikum gebracht

Wegen Erschöpfung: Bergwachteinsatz am Jubiläumsgrat

Zwei Bergsteiger wollen den Jubiläumsgrat überqueren und kommen nicht mehr weiter. Die Bergwacht Garmisch kommt mit dem Hubschrauber zur Rettung. 

Garmisch-Partenkirchen - Zwei Bergsteiger, die den Jubiläumsgrat überqueren wollten, lösten am Mittwochabend einen Einsatz der Bergwacht Garmisch aus. Im Bereich der Inneren und Äußeren Höllentalspitze kamen die beiden 50- und 51-jährigen Männer aus dem Landkreis Pfaffenhofen nicht mehr weiter. Für ein freies Biwak waren sie zu schlecht ausgerüstet. Ein Alarm ging bei der Leitstelle Oberland um 17.30 Uhr ein. 

Da der Hubschrauber aus der Gegend aufgrund von Bodennebel und Dunkelheit nicht verfügbar war, schickte die Hubschrauberstaffel der Polizei um zirka 20 Uhr den Edelweiß-8-Helikopter nach Garmisch-Partenkirchen, wo zwei Einsatzkräfte der Bergwacht einstiegen. Mit Seilwinden schafften es die Männer, die Bergsteiger sicher ins Tal zu befördern. Einer wurde mit Erschöpfungssymptomen und leichter Unterkühlung ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht. Dort untersuchten ihn die Ärzte vorsorglich.

Rubriklistenbild: © Sehr Archiv

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