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Die „Weiße Nacht“ lebt vom guten Wetter.

Risiko zu hoch

„Weiße Nacht“ fällt ins Wasser 

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Regen, Regen, Regen: Die Wetterprognosen fürs Wochenende sehen nicht gut aus. Deshalb bläst Organisator Marco Wanke die „Weiße Nacht“ in diesem Jahr endgültig ab. 

Bittere Absage: Marco Wanke hat die Veranstaltung schon seit vier Monaten vorbereitet.

Garmisch-Partenkirchen – Er checkt die Prognosen. Seit Montagnacht schaut er sich die Vorhersagen bei allen verlässlichen Wetterdiensten an. Sie zeigen wenig Verheißungsvolles an. „Im besten Fall liegt die Regenwahrscheinlichkeit bei 60 Prozent“, sagt Marco Wanke zerknirscht. Zu hoch für die „Weiße Nacht“, die vom trockenen, warmen Flair lebt. Der Organisator traf eine Entscheidung. Schweren Herzens: Die Veranstaltung, die wetterbedingt bereits auf Samstag, 22. Juli verschoben wurde, fällt heuer ersatzlos aus.

Der Farchanter will das Risiko nicht eingehen. Die beliebte Veranstaltung im Garmischer Zentrum „soll positiv in den Köpfen bleiben“ – und nicht „kaputtgeregnet“ werden. An seiner Entscheidung lässt sich nicht rütteln. Auch wenn es Emails und SMS hagelt, die Leut’ ihr Unverständnis äußern.

Wanke wäre es anders auch lieber. Die Absage deprimiert ihn selbst. Schließlich hat er bereits vier Monate an der diesjährigen Auflage der „Weißen Nacht“ gearbeitet. Einen kleinen Wermutstropfen gibt’s für ihn trotzdem: Das Brunnenfest, das er heuer das erste Mal in Partenkirchen ausrichtete, war – wie berichtet – ein voller Erfolg. Im September steht zudem das Rock’n-Fellas-Rock’n’-Roll-Festival an. Und im nächsten Jahr? Da hofft Wanke auf mehr Glück mit dem Wetter.  

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