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Auf zahlreiche Besucher hoffen die Veranstalter der Ausstellung auch in diesem Jahr. 

220 Fahrzeuge auf einen Blick

Werdenfelser Autotage: Das ist dieses Mal geboten

Am Wochenende ist es wieder so weit: Die Werdenfelser Autotage lassen die Garmisch-Partenkirchner Fußgängerzone zu einer Erlebnismeile für große und kleine Autofans werden. Dazu ist auch ein buntes Familienprogramm geboten.

Garmisch-Partenkirchen – Mehr als 220 Fahrzeuge von 28 verschiedenen Herstellern präsentieren am Samstag, 21., und Sonntag, 22. April, jeweils von 10 bis 17 Uhr Autohändler aus der Region Garmisch-Partenkirchen und aus Weilheim. „Das Konzept hat sich bereits in den vergangenen Jahren bestens bewährt“, sagt Organisator Sven Wiggershaus vom Autohaus Heitz in Garmisch-Partenkirchen.

Und so sind in diesem Jahr neben praktischen Familienvans und wendigen Stadtflitzern hochwertige Sportwagen zu sehen, aber auch Campingmobile und Transporter. Außerdem können Roller und Quads bestaunt werden.

„Die Autotage bieten eine wunderbare Plattform, die Neuheiten einem breiten Publikum vorzustellen“, erklärt Wiggershaus. „Viele Besucher möchten einmal Probe sitzen, um zu sehen, ob sich ein Modell für sie gut anfühlt oder zu eng ist.“ Manche kämen gleich mit einem Meterstab, um den Kofferraum auszumessen. Viele informieren sich heute vorab im Internet und wissen bereits, was sie sich ansehen wollen. Natürlich spielt auch die Farbe eine entscheidende Rolle. „In den vergangenen Jahren lag Weiß im Trend“, erinnert sich Wiggershaus. Aber auch individuelle Lackierungen seien gefragt, so beispielsweise mit einem Autodach in einer anderen Farbe.

Die Besucher der Autotage kämen nicht nur zum unverbindlichen Schauen, sondern, um sich konkret zu informieren, erklärt Christian Stechl, Verkaufsleiter im Autohaus Hornung. Die wichtigste Frage: Wie viel verfügbare Ausstattung kann im entsprechenden Modell untergebracht werden? „Das fängt bei den Kochstellen an und geht über die Betten bis zur Dusche“, sagt er. Gerade bei den Wohnwagen sei auch die Bereitschaft gestiegen, sehr hohe Summen zu investieren. Das ist gerade bei der Ausstattung nicht schwer, sagt er: „Hier ist nach dem Bausatzprinzip so gut wie alles möglich.“

Ein Besuch lohnt sich für die ganze Familie – nicht nur wegen der verschiedenen Exponate, sondern auch wegen eines abwechslungsreichen Rahmenprogramms: So tritt heuer wieder ein Stelzengänger auf, der aus Luftballons Figuren modellieren wird. Eine Hüpfburg sorgt ebenfalls für Spaß bei den Kleinen.

Ihr Reaktionsvermögen können Erwachsene in einem Fahrsimulator testen. „Für jeden Fahrer ist es sicher interessant zu erfahren, wie schnell man in Gefahrensituationen reagiert“, sagt Wiggershaus. Nicht jeder Autolenker nehme schließlich an einem Fahrtraining teil, um seine Erfahrung für den Ernstfall zu erproben. In den vergangenen Jahren stieß die Attraktion auf reges Interesse, nicht zuletzt, weil eine Trunkenheitsfahrt mit 0,8 Promille simuliert werden konnte.

Der Veranstaltungsbereich erstreckt sich vom Richard-Strauss-Platz durch die Fußgängerzone bis zum Marienplatz. „Wegen der Bauarbeiten an der Olympiastraße haben wir in diesem Jahr weniger Platz“, sagt Wiggershaus. Das wirke sich aber nicht negativ auf den Umfang der Ausstellung aus, versichert er. Und hofft natürlich auf gutes Wetter an beiden Tagen: „Hauptsache, es regnet nicht.“

Straßensperrungen

Wegen der Autotage sind von Freitag, 20., ab 16 Uhr, bis Sonntag, 22. April, um 20 Uhr, die Fußgängerzone, die Klammstraße bis Feneberg und der Mohrenplatz für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Zum Parken empfehlen die Veranstalter die Stellfläche am Wittelsbacher Park, das Parkhaus am GEP an der Von-Brug-Straße und die Tiefgarage an der Klammstraße.

Stefan Gernböck

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