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Schnelle Flitzer in der Fußgängerzone: Die Werdenfelser Autotage sind auch heuer wieder die perfekte Gelegenheit, sich über neue Modelle zu informieren.

Werdenfelser Autotage im Garmischer Zentrum

Nur das Wetter muss noch mitspielen

Über 220 Autos von 28 Herstellern und dazu ein buntes Programm für die ganze Familie – das macht die Werdenfelser Autotage aus. Die 15. Auflage findet am Wochenende, 22. und 23. April, in Garmisch-Partenkirchen statt.

Garmisch-Partenkirchen – Leicht bedeckt, 12 bis 15 Grad und kein Regen in Sicht. Sven Wiggershaus hat genaue Vorstellungen, wie das Wetter an zwei bestimmten Tagen im Jahr zu sein hat. Denn genau an diesen finden die Werdenfelser Autotage statt. „Aus Erfahrung weiß ich, dass unter diesen Voraussetzungen die meisten Menschen kommen“, sagt der Organisator. „Es darf nicht zu schön sein, da zieht es alle in die Berge. Nässe und Kälte sind aber auch nicht gut.“ Schließlich handelt es sich ausschließlich um eine Freiluftveranstaltung.

Zum 15. Mal finden die Autotage in Garmisch-Partenkirchen statt. Am Samstag, 22., und Sonntag, 23. April, zieren wieder über 220 Autos von 28 Herstellern die Strecke von der Kreuzung Von-Brug-/ Parkstraße über den Richard-Strauss-Platz durch die Fußgängerzone bis zum Marienplatz. Von jeweils 10 bis 17 Uhr kann man die Fahrzeuge bewundern. Dicht an dicht stehen die unterschiedlichsten Modelle – alle schön poliert und herausgeputzt. Von kleinen Stadtflitzern, praktischen Familienvans über Sportwagen, SUVs, Campingmobile bis hin zu Quads ist alles dabei. „Wir freuen uns wirklich, dass wir dieses Jahr ein so großes Aufgebot liefern können“, betont Wiggershaus, der im Autohaus Heitz in Garmisch-Partenkirchen arbeitet. „Alle 16 umliegenden Autohäuser, die bereits seit Jahren mitmachen, sind auch heuer wieder dabei.“

Eher spärlich dürften Elektrofahrzeuge vertreten sein. „Wir haben festgestellt, dass Autos, die ausschließlich mit Strom fahren, hier im eher ländlichen Raum nicht so gefragt sind“, sagt Wiggershaus. „Momentan haben diese Fahrzeuge nur eine Reichweite von 120 oder 150 Kilometer, bevor man sie neu laden muss – das ist aber in unserer Region teilweise zu wenig.“

Doch auch, wenn Elektorfahrzeuge dieses Jahr kaum vertreten sind, bietet die Veranstaltung insgesamt die perfekte Gelegenheit, sich die unterschiedlichsten Wagen völlig unverbindlich anzuschauen und verschiedene Eindrücke zu sammeln. Dass das Angebot der Autotage jedes Jahr aufs Neue angenommen wird, weiß Wiggershaus. „Nach dem Event kommen viele Leute zu den einzelnen Händlern, um sich über Modelle zu informieren, die sie bei der Ausstellung entdeckt haben“, sagt er. „Unser Konzept geht also durchaus auf – es ist inzwischen schon ein kleines Erfolgsrezept.“

Neben der Auto-Präsentation ist aber noch viel mehr geboten. Es wird eine Hüpfburg aufgebaut, in einem Fahrsimulator kann man sich hinter das Steuer setzen und seine Fahrkünste testen und für die Kleinen geht ein Stelzenläufer umher, der Luftballons und Süßigkeiten verteilt. „Da ist sicherlich für die ganze Familie etwas dabei“, meint der Organisator.

Bis es aber soweit ist, dass Autos und möglichst viele Menschen die Fußgängerzone füllen, bleibt es Wiggershaus nur übrig, weiter auf das perfekte Wetter zu hoffen: „Falls jemand einen Draht zu den Verantwortlichen da oben hat, möge er doch bitte ein gutes Wort für uns einlegen.“

Straßensperrungen

Die Werdenfelser Autotage finden am Samstag, 22., und Sonntag, 23. April, im Ortsteil Garmisch von 10 bis 17 Uhr von der Kreuzung Von-Brug-Straße durch die Fußgängerzone bis zum Marienplatz statt. Folgende Straßen sind in die Veranstaltung miteinbezogen und werden ab Freitag, 21. April, 16 Uhr (Aufbau) bis Sonntag, 23. April, 20 Uhr (Abbau), für den allgemeinen Verkehr gesperrt: Fußgängerzone (Marienplatz bis Richard-Strauss-Platz), Klammstraße bis Anwesen Klammstraße 5 (Feneberg), Mohrenplatz, Von-Brug- Straße zwischen Einmündung Park- und Chamonix-/Olympiastraße. Die Von-Brug- ist ab Einmündung Park- in Richtung Olympiastraße in dieser Zeit nicht befahrbar. Die Anfahrt der Chamonix- über die Olympiastraße bleibt offen.

Sonja Hößl

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