+
Zusammen mit ihren Prachtexemplaren warten die Werdenfelser Züchter auch am kommenden Sonntag wieder gespannt auf das Urteil der Wertungsrichter.

Wer sind die Schönsten im ganzen Land?

Bergschafe füllen das Garmischer Zentrum

Die Bergschafe kommen. Am Sonntag, 17. September, füllen sie das Garmischer Zentrum. Gesucht werden die schönsten Exemplare unter ihnen. Und die Besucher können etwas gewinnen. 

Garmisch-Partenkirchen – Jedes Jahr, und zwar immer am dritten Sonntag im September, rührt sich was rund um das Bischoffeck im Ortsteil Garmisch – und zwar etwas ganz Besonderes. Dann nämlich wimmelt es auf diesem Platz im Herzen Garmischs und drumherum von Bergschafen. Zum siebten Male in Folge lädt der Verein der Werdenfelser Bergschafzüchter für diesen Sonntag, 17. September, alle Züchter, Interessierte und Schaulustige ans Bischoffeck ein. Und auch heuer gibt es unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer neben den Ringvorführungen mit der Prämierung zahlreiche weitere Höhepunkte und ein ansprechendes Rahmenprogramm.

Neu ist der „Kopf“ der Veranstaltung: Zum ersten Mal wird der Farchanter Hans Hibler (Schneiderhansl) als Vorsitzender die Organisation stemmen. Er übernahm diesen Posten von Joseph Grasegger, dem er allerdings schon als Stellvertreter zur Seite stand. „Ich freue mich schon auf diese Herausforderung“, sagt Hibler.

Und zu tun gibt es am Sonntag tatsächlich viel: Ab 9 Uhr stehen die Bergschafe, angefangen von den Lämmern über die Jung- und Mutterschafe bis hin zu den Böcken, im Mittelpunkt. Und dies natürlich in sämtlichen Kategorien, ob das nun klassische weiße Bergschafe sind, oder braune beziehungsweise schwarze Tiere, oder Schecken.

Harte Konkurrenz um die Ortswertung

Die bewährten Preisrichter werden dann nicht nur bei den Einzeltieren, sondern vor allem auch bei der spannenden Ortswertung die Qual der Wahl haben. Diese zählt Jahr für Jahr zu den Höhepunkten der Veranstaltung und wird vom fachkundigen Publikum am Ring entsprechend mit Spannung erwartet. Gerade die Farchanter, Partenkirchner und Mittenwalder Züchter hatten in der Vergangenheit oft um die Siegerehre hart konkurriert. Man darf also gespannt sein, wie diese Wertung heuer ausgehen wird. Und selbstverständlich kommt bei einer solchen Veranstaltung auch das leibliche Wohl nicht zu kurz, dazu gibt es Musik von den „Griabigen“ und der „Rodlermusi“.

Was sich Hibler mit seiner ganzen Führungsmannschaft der Werdenfelser Bergschafzüchter nunmehr erhofft, ist ein trockenes Wetter bei milden Temperaturen: „Das würden wir uns wünschen, dann hat auch unser Publikum mehr davon.“ 

Das Programm

Ab 7.30 Uhr werden die Bergschafe aufgetrieben. Von 9 bis 16 Uhr (mit Ausnahme in der Mittagspause um 12 Uhr) finden die Ringvorführungen, Jugendwettbewerbe und die Ermittlung der Ortsgruppensieger statt. Ab zirka 16 Uhr kommt es zur Verlosung von Lämmern, um 20 Uhr folgt dann die Siegerehrung im Festzelt.

Klaus Munz

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Sieben-Stunden-Einsatz für Traktor-Tauchgang
Bis abends waren die Einsatzkräfte am Staffelsee um einen Traktor und eine Lastfähre zu bergen. Unfälle wie diese gibt es öfters.
Sieben-Stunden-Einsatz für Traktor-Tauchgang
Kein Urteil im Fall Bader
Frühestens am 7. Dezember wird es eine Entscheidung vor dem Arbeitsgericht im Fall Ralph Bader geben. Der ehemalige Geschäftsführer der SC Riessersee Vermarktungs-GmbH …
Kein Urteil im Fall Bader
„Jetzt red i“ in Farchant: Studiogäste treibt Skischaukel im Allgäu um
Droht der Ausverkauf der Alpen? Diese häufig gestellte Frage steht im Mittelpunkt von „Jetzt red i“. Eine Antwort finden die Studiogäste in Farchant nicht. Was aber alle …
„Jetzt red i“ in Farchant: Studiogäste treibt Skischaukel im Allgäu um
3000 Jahre alter keltischer Einbaum aus dem Starnberger See präsentiert
Vorgeschmack auf ein altes Stück Geschichte: Im Kloster Ettal wurde ein Einbaum präsentiert, der aus der Zeit um 900 vor Christus stammen soll. Die Öffentlichkeit …
3000 Jahre alter keltischer Einbaum aus dem Starnberger See präsentiert

Kommentare