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Schluss-Szene: Alle Mitwirkenden versammeln sich bei der Krippe.
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Wortduelle des Teufels (Josef Hellweger) mit dem mit Engel (Sofia Brennauer).
Das „Werdenfelser Krippenspiel“ beeindruckt nach fünfjähriger Pause die Zuschauer.
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Das „Werdenfelser Krippenspiel“ beeindruckt nach fünfjähriger Pause die Zuschauer.
Das „Werdenfelser Krippenspiel“ beeindruckt nach fünfjähriger Pause die Zuschauer.
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Das „Werdenfelser Krippenspiel“ beeindruckt nach fünfjähriger Pause die Zuschauer.
Das „Werdenfelser Krippenspiel“ beeindruckt nach fünfjähriger Pause die Zuschauer.
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Das „Werdenfelser Krippenspiel“ beeindruckt nach fünfjähriger Pause die Zuschauer.
Das „Werdenfelser Krippenspiel“ beeindruckt nach fünfjähriger Pause die Zuschauer.
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Das „Werdenfelser Krippenspiel“ beeindruckt nach fünfjähriger Pause die Zuschauer.
Das „Werdenfelser Krippenspiel“ beeindruckt nach fünfjähriger Pause die Zuschauer.
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Das „Werdenfelser Krippenspiel“ beeindruckt nach fünfjähriger Pause die Zuschauer.
Das „Werdenfelser Krippenspiel“ beeindruckt nach fünfjähriger Pause die Zuschauer.
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Das „Werdenfelser Krippenspiel“ beeindruckt nach fünfjähriger Pause die Zuschauer.

Große bayerische Dichtung

Werdenfelser Krippenspiel reich an Höhepunkten

Das „Werdenfelser Krippenspiel“ beeindruckt nach fünfjähriger Pause die Zuschauer. Die Blümel-Vorlage von der Menschwerdung Christi, hineinversetzt in ein Partenkirchen früherer Zeit, wurde auch diesmal überzeugend und professionell umgesetzt.

Garmisch-Partenkirchen – Dreimal stand der Festsaal Werdenfels am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen eines Krippenspiels. Nicht irgendeins. Otto Blümels „Werdenfelser Krippenspiel“, verfasst vom früheren Direktor der Schnitzschule und des Heimatmuseums, kam nach fünfjähriger Pause mit einheimischen Kräften wieder ausgesprochen erfolgreich zur Aufführung. Und durchaus mit einer Handvoll Neuerungen, die die Handschrift des neuen Spielleiters Josef Daser tragen. Alle drei Termine von Freitag bis Sonntag waren bestens besucht. Und keiner der Zuschauer wird sein Kommen bereut haben. Denn die Blümel-Vorlage von der Menschwerdung Christi, hineinversetzt in ein Partenkirchen früherer Zeit, wurde auch diesmal überzeugend und professionell umgesetzt. „Das Krippenspiel zählt zu den großen bayerischen Dichtungen“, sagte der Vorsitzende der Werdenfelser Krippenfreunde, Ferdl Brunnenmayer.

Das Stück lebt neben dem Text in Werdenfelser Mundart vom authentischen bürgerlich-bäuerlichen Gwand, einem ansprechenden Bühnenbild und einer passenden musikalischen Untermalung. Diese Merkmale wurden auch bei der aktuellen Inszenierung mit Bravour umgesetzt. Und die musikalische Ausstattung, unter der Federführung von Elisabeth Rehm-Wank, wartete mit Gruppen auf, die qualitativ zum Besten gehören, die das Landl zu bieten hat. Spätestens bei der festlichen Fanfare durch die Werdenfelser Bläser wurde es mucksmäuschenstill im Saale. Das Blümel-Stück geht mit seinen Dialogen – immer wieder unterstützt von den staaden Liedern und Weisen – durchaus an die Gefühle des Publikums. Dann die Verkündigung an Maria durch den Erzengel Gabriel und das „Haus Nazareth“ auf einer schlicht gehaltenen Vorbühne: Modern nüchtern, dadurch zwar näher am Publikum, hat Daser diese Bilder vor dem Vorhang arrangiert. Gar mancher hatte hierzu noch schöne Erinnerungen an frühere Kulissen und Bühnenbilder.

Der Familien-Dreigsang Rehm, Baschtl‘s Hausmusi aus Farchant und der Mittenwalder Dreigsang mit Anton Hornsteiner (Jonas) an der Zither begleiteten perfekt die Handlung oder überbrückten die Umbaupausen. Sicherlich ein Höhepunkt dann das bunte Treiben im Markt. Bürger, Wirtsleut, am Brunnen spielende Kinder. Geschickt aufgereiht die plastisch wirkende Häuserkulisse. Selbst der „Adlerwirt“ in Person von Toni Weinberger durfte dabei zur Gitarre greifen und Gstanzl zum Besten geben. Natürlich gekonnt.

Wortduelle des Teufels (Josef Hellweger) mit dem mit Engel (Sofia Brennauer).

Die Herbergsuche, immer sehr emotional, verdeutlichte eindringlich, was den Unterschied von Arm und Reich ausmacht. Maria (Melanie Wolf) und Josef (Georg Brennauer) konnten im Spiel mit den textreichen Hauptrollen natürlich genauso überzeugen, wie etwa Gabi Jocher in der Rolle der „giftigen“ Adlerwirtin. „Nur reiche Leut, de seach ma gern“, war ihr abweisendes Credo gegenüber dem heiligen Paar. Dann er Almboden mit den Hirten. „Heit is se, de bsund‘re Nocht“. Immer wieder rührend auch der Kinderchor, gerade als Engel! Schließlich der Dialog des Teufels „Wo Menschen sind, da gehör i a dazua“ (ausdrucksstark Josef Hellweger mit dem Engel (Sofia Brennauer). „In dieser Nocht hast du koa Gwalt!“ entgegnete sie im feurig-rot gehaltenem Bühnenlicht.

Das Zusammentreffen von „Gut und Böse“ war ein weiterer Höhepunkt auf dem Weg zur Krippe. Dort versammelten sich dann alle 48 Spieler zur Schluss-Szene beim neu geborenen Heilsbringer. Mit dem Andachtsjodler endete eine starke Vorstellung mit einer hervorragenden kollektiven Leistung der Mitwirkenden. Natürlich auch ein Verdienst des Spielleiters. Ein lang applaudierendes Publikum waren die Früchte jener monatelangen Probenarbeit für die Mitwirkenden.

Angetan vom Spiel war auch Ehrengast Pfarrer Josef Konitzer. „Sehr rührend und bewegend die Darstellung jener Verbindung von Dialekt und heimischer Landschaft zum damaligen Ereignis“, befand der Leiter des „Pfarrverbandes Zugspitze“. Und auch Andreas Baumann, Spielleiter früherer Inszenierungen, freute sich, dass er das Werdenfelser Krippenspiel wieder erleben durfte. „Das Wichtigste ist, dass Blümels Werk immer wieder zur Aufführung kommt.“

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