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Wiesen am Fuße des Hausbergs: Ausschuss lehnt Bauwünsche ab

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Bauen auf der grünen Wiese: Das möchte der Bauausschuss des Gemeinderates Garmisch-Partenkirchen nicht zulassen. © Thomas Sehr

Garmisch-Partenkirchen - Die Wiesen am Fuße des Hausbergs dürfen nicht bebaut werden – auch nicht im Anschluss an die schon bestehende Siedlung. Der Bauausschuss hat einen Sammelantrag von einem halben Dutzend Grundstückseigentümern abgelehnt.

Die Wiesen zwischen der Riffelstraße im Norden und dem Hausberg im Süden waren vor längerer Zeit schon einmal für eine Bebauung in den Blick geraten: im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018. Damals erhob sich massiver Widerstand gegen die Bebauung des Grüngürtels im Ortsteil Garmisch. „Gegen einen Ausverkauf der Heimat“ stellten sich viele Bürger, sie kämpften „für den Erhalt der grünen Lunge“ des Ortes.

Der Sammelantrag von den Eigentümern dieser Flächen zwischen Alpsitz- und Klammstraße sei aber in keiner Weise mit den Projekten zu Olympia vergleichbar, wiegelt Rathaussprecher Florian Nöbauer auf Anfrage des Garmisch-Partenkirchner Tagblatts ab. Vielmehr sei es darum gegangen, die Siedlung dort „abzurunden“: Zwischen der Alpspitzstraße und dem Fußweg zum Hausberg gebe es einige Parzellen, die bebaut werden könnten. Dazu müsste der Markt eine so genannte Abrundungssatzung erlassen. „Rechtlich ist das möglich“, erläutert Nöbauer. Doch im Bauausschuss fand sich - hinter geschlossenen Türen - keine Mehrheit dafür.

Die Grundbesitzer müssen die Entscheidung des Bauausschusses zunächst so hinnehmen. Sie können aber jederzeit einen neuen – oder geänderten – Antrag einreichen.

Matthias Holzapfel

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