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Alles im Griff: Wolfgang Mühldörfer hat die ersten Wochen an der Realschule hinter sich.

Vom Altmühltal ins Werdenfelser Land

Das ist der neue Rektor der St.-Irmengard-Realschule

Er geht motiviert ans Werk: Wolfgang Mühldörferl ist von einer Schule in Rebdorf nach Garmisch-Partenkirchen gewechselt. Der 51-Jährige freut sich schon auf so manch eine Herausforderung.

Garmisch-Partenkirchen – Für Wolfgang Mühldorfer steht fest: „Ich habe die Herausforderung gerne angenommen.“ Nach 16 Jahren als Lehrer und stellvertretender Rektor an der Knabenrealschule Rebdorf der Erzdiözese Eichstätt wechselt der 51-jährige Pädagoge an die St.- Irmengard-Realschule der Erzdiözese München-Freising nach Garmisch-Partenkirchen. Dort steht er seit einigen Wochen an der Spitze.

Zwar kommt Mühldorfer aus einer Knabenschule, er hat aber in Rebdorf die vergangenen Jahre im neu gegründeten Realschulzentrum, zu dem die Maria-Ward-Mädchenschule gehört, gearbeitet. Dass in Garmisch-Partenkirchen mit Gymnasium, Realschule und Fachoberschule (FOS) drei unterschiedliche Kategorien unter einem Dach beheimatet sind, findet er absolut spannend. Und nicht nur das: „Das Lehrerkollegium habe ich inzwischen als engagiertes, aufgeschlossenes Team kennengelernt – und die bevorstehenden Baumaßnahmen schrecken mich nicht.“

Die ab den Faschingsferien bevorstehenden zwei Jahre Unterricht in Containern betrachtet er als Herausforderung, denn auch an seinem früheren Arbeitsplatz waren Umbauarbeiten nicht selten. „Das wird professionell über die Bühne gehen. Ich sehe eher die großen Chancen und pädagogischen Möglichkeiten, die wir danach in St. Irmengard bekommen.“

Mühldorfer ist begeistert von den Plänen, mit denen ihn Gymnasialdirektor Otmar Würl vertraut gemacht hat und für die die Trägereinrichtung richtig viel Geld in die Hand nimmt. Die drei Schulen sollen künftig nach Unter-, Mittel- und Oberstufe ausgerichtet werden. Die Durchlässigkeit zwischen den Schultypen wird so noch vergrößert. Mühldorfer schwärmt zudem von einer modernen Ausstattung mit interaktiven Tafeln und anderem Knowhow.

Sein Studium absolvierte der gebürtige Oberpfälzer aus Sulzbach-Rosenberg an der Katholischen Universität Eichstätt und anschließend am Augsburger Konservatorium. Sein Ziel: Musiklehrer. „Im Masterstudiengang habe ich dann noch Schulmanagement abgeschlossen.“ Seine ganze Liebe gehört seit jeher der Musik – sein Instrument ist das Waldhorn. Nach dem Abitur war er während seiner Bundeswehrzeit Mitglied des Regensburger Musikkorps. In seinen bisherigen Schulen initiierte er Bläserklassen und leitete Blechbläserensembles. Bei der Christmette im Eichstätter Dom als Hornist mitzuwirken, das bleibt für ihn auch künftig ein fester Termin. Seine Frau ist als Sozialpädagogin in Ingolstadt weiterhin tätig, die beiden Kinder sind bereits erwachsen und gehen eigene Wege. Es wird also gependelt zwischen dem Altmühltal und dem Werdenfelser Land. Irgendwie fühlt sich das Ehepaar aber auch in den Alpen angekommen. „Vielleicht auch deswegen, weil meine Frau Chiemgauerin ist, wir beide die Berge lieben und hier unglaublich viel musiziert wird.“


Margot Schäfer

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