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Unterstützen die Jugendlichen bei ihren Projekten: (v.l.) Markus Kölling (Kommunaler Jugendpfleger), Romy Jakubowicz (Kommunale Jugendpflegerin), Robert Mix (KJR-Geschäftsführer), Katalin Mulitze (Jugendreferentin Dekanat Werdenfels), Caro Eberl (Leitung Fachstelle für Jugendkultur beim Bezirksjugendring Oberbayern), Kai Wedekind (Jugenddiakon der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Garmisch-Partenkirchen) und Stephanie Weindl (Jugendreferentin Dekanat Rottenbuch). 

Erstes Treffen von Interessierten im Oktober

Zwei Festivals in einem: „GAP_SOLL“ findet im Rahmen von „Zamma“ statt

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Ein Festival von Jugendlichen für Jugendlichen – das ist „GAP_SOLL“. Anfang Oktober wird der Startschuss für die nächste Auflage im kommenden Jahr gegeben. Dieses Mal findet die im Zuge einer großen Kulturveranstaltung statt.

Garmisch-Partenkirchen – Die erste Auflage war gerade zu Ende gegangen, da kamen schon die Wiederholungswünsche der Jugendlichen. „Wir mussten sie erst vertrösten“, sagt Robert Mix. Nach dem „tollen Erfolg“ von 2017 hat das Geduldsspielchen jetzt ein Ende. „GAP_SOLL“ geht im kommenden Jahr in die nächste Runde – und zwar im Rahmen der Oberbayerischen Kulturtage „Zamma“ vom 13. bis 20. Juli.

Die Verquickung passt, findet der Geschäftsführer des Kreisjugendrings (KJR) Garmisch-Partenkirchen, bezeichnet sie als „sinnvoll“ und „effektiv“. Schließlich geht es bei beiden Veranstaltungen darum, zum Mitmachen zu animieren und die kulturelle Vielfalt abzubilden. Ob mit Theater, Musik, Tanz oder Umwelt. Die Ideen kommen von den Jugendlichen selbst. Bei der Realisierung der Projekte erhalten sie Hilfe von den Kooperationspartnern, den Mitarbeitern diverser Jugend-Organisationen und -Einrichtungen aus dem gesamten Landkreis. Sei es bei Fragen zu Genehmigungen bei Behörden, der Technik oder einfach personell. Finanzielle Unterstützung gibt’s obendrein. 7000 Euro will Mix für das Projekt beantragen. „Je nachdem, ob wir weitere Sponsoren finden, kann sich das Budget noch erhöhen.“

So ähnlich die beiden Festivals vom Grundgedanken sind, so unterschiedlich ist der strukturelle Ablauf. Der sei bei „Zamma“ strenger. Gerade, was den Anmeldungszeitraum betrifft. Bis 15. Oktober läuft er bei der Veranstaltung von Bezirk und Bezirksjugendring Oberbayern, Marktgemeinde und KJR. „Das kommt den Jugendlichen nicht gerade entgegen“, betont Mix. Bei GAP_SOLL planen die Teilnehmer spontaner, kommen manchmal sogar erst ein paar Tage vorher mit einer Idee um die Ecke. Um diese trotzdem umsetzen zu können, wollen die Ausrichter Plätze, Räume und ein gewisses Budget blockieren. Der einzige Nachteil: Das jeweilige Vorhaben steht dann nicht im offiziellen Programm, das etwa im März erscheint. „Da fangen wir erst richtig an“, sagt der Kommunale Jugendpfleger Markus Kölling.

Der erste Schritt wird aber trotzdem jetzt getan, mit einer Infoveranstaltung am Dienstag, 2. Oktober, um 18 Uhr im Olympiasaal des Kongresshauses. Dort wird den Interessierten alles rund ums GAP_SOLL vorgestellt. „Man kann Ideen schon mitbringen oder sie mit anderen spinnen“, sagt Mix. Der Kreativität sind so gut wie keine Grenzen gesetzt.

Die Kooperationspartner:

Jugendzentrum Garmisch-Partenkirchen, Jugendzentrum Erlhaus Murnau, Jugendzentrum Oberammergau, Condrobs, Katholische Jugendstelle im Dekanat Werdenfels, Evangelische Jugend Garmisch-Partenkirchen, Kommunale Jugendarbeit, Kreisjugendring und Bezirksjugendring Oberbayern.

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