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Nur noch Schrott ist das Auto einer 48-jährigen Münchnerin. Die Schwabekurve zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald musste komplett gesperrt werden.

Die Bundesstraßen 2 und 23 mussten komplett gesperrt werden

Innerhalb von zwanzig Minuten: Zwei Unfälle mit sechs Verletzten

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Bei zwei Verkehrsunfällen auf den Bundesstraßen 2 und 23 sind am Freitagnachmittag insgesamt sechs Personen verletzt worden. Zweimal mussten die Straßen komplett gesperrt werden.

Das Quad übersehen hat eine 58-jährige Frau aus Grainau. Der Fahrer musste ins Unfallklinikum Murnau geflogen werden.

Garmisch-Partenkirchen/Grainau – Bei zwei Verkehrsunfällen auf den Bundesstraßen 2 und 23 sind am Freitagnachmittag insgesamt sechs Personen verletzt worden. Um Mittag übersah eine 48-jährige Münchnerin oberhalb der Schwabekurve auf der B2 kurz nach Garmisch-Partenkirchen ein Stau-Ende und fuhr in einen stehenden Pkw. Dabei wurden ein 57-jähriger Mann aus Bobenheim-Roxheim in der Rheinland-Pfalz sowie drei Fahrzeuginsassen leicht verletzt. Auch die Unfallverursacherin musste mit leichten Blessuren ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht werden, wie die Polizei mitteilt. Die Bundesstraße zwischen Mittenwald und Garmisch-Partenkirchen ist Freitagmittag viel frequentiert. Durch den Unfall staute sich der Verkehr bis weit nach Garmisch-Partenkirchen, als kurzzeitig die B2 gesperrt werden musste. Vor Ort waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr Grainau sowie des Rettungsdienstes. Nur 20 Minuten später, um 12.20 Uhr, schepperte es auf der B23 im Gewerbegebiet an der Schmölz in Grainau. Ein 20-jähriger Garmisch-Partenkirchner war mit seinem Quad in Richtung Osten unterwegs. Zeitgleich wollte eine 58-jährige Grainauerin vom Gewerbegebiet aus nach links in Richtung Westen abbiegen. Wie die Polizei mitteilt, übersah die Frau wohl in ihrem Pkw das Quad. Der Garmisch-Partenkirchner prallte frontal gegen die Fahrerseite. Durch den Zusammenstoß wurde er über das Auto geschleudert und landete mit dem Rücken auf der Fahrbahn. Mit dem Verdacht auf Schulter- und Rückenverletzungen wurde der Quadfahrer mit dem Hubschrauber in das Unfallklinikum Murnau geflogen.

Nach ersten Erkenntnissen zog er sich keine lebensbedrohlichen Verletzungen zu. Neben der Polizei waren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Grainau sowie des Rettungsdienstes im Einsatz. Die B23 musste zur Landung des Helikopters kurzzeitig komplett für den Verkehr gesperrt werden. Der Stau reichte bis nach Garmisch-Partenkirchen auf Höhe der Tankstelle an der Zugspitzstraße. 

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