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In einer Kurve verlor der Fahrer die Kontrolle über den Kleinbus und landete damit im Graben.
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In einer Kurve verlor der Fahrer die Kontrolle über den Kleinbus und landete damit im Graben.

Ursache Alkohol?

Kandahar-Abfahrt: Kleinbus stürzt 25 Meter ab

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Garmisch-Partenkirchen - Wahrscheinlich war Alkohol die Ursache, war im Skigebiet Kandahar mit seinem Fahrzeug von der Forststraße geschleudert wurde. Insgesamt drei Männer wurden dabei schwer verletzt.

Ein Moment der Unachtsamkeit, der starke Nebel und sicher auch der Alkohol, den der Fahrer (46) getrunken hatte, waren wohl die Ursachen für einen schweren Unfall am Freitagabend. Dass dieser im Bereich der Kandahar-Abfahrt passiert war, erschwerte den Rettern, die gegen 21 Uhr alarmiert worden waren, den Einsatz erheblich. Der Kleinbus, in dem drei Männer saßen, war vom Weg abgekommen und etwa 25 Meter einen steilen, bewaldeten Berghang hinabgestürzt. 

Einer der Garmisch-Partenkirchner, die alle schwere Verletzungen erlitten und sich noch im Klinikum Garmisch-Partenkirchen befinden, konnte sich aus eigener Kraft aus dem Kleinbus befreien. Per Handy setzte der 46-Jährige, der auf der Beifahrerseite des Kleinbusses gesessen hatte, den Notruf ab und schaffte es zudem, bis zur Forstraße hinaufzuklettern. „Das war ein großes Glück“, meint Bert Clemens, Einsatzleiter der Bergwachtbereitschaft Garmisch-Partenkirchen. Nur so war es möglich, die Verunglückten so schnell zu finden. Als er, zwei Notärzte und ein weiterer Rettungssanitäter an der Forstraße, die von der Aulealm über die Tonihütte Richtung Hausberg führt, eintrafen, war die Polizei bereits vor Ort. 

Um die Männer, die noch im Transporter festsaßen zu befreien, errichtete die Bergwacht – im Einsatz waren Kräfte aus Garmisch-Partenkirchen und Grainau – eine Seilsicherung. So konnten die Retter zu den Verunglückten gelangen, ohne sich selber zu gefährden. Die beiden 46-Jährigen waren schnell versorgt und im Klinikum. Dort wurde dem Fahrer, der laut Polizei „deutlich unter Alkoholeinfluss“ stand, auch Blut abgenommen. Wesentlich komplizierter war es, zu dem 55-Jährigen, der im hinteren Teil des Kleinbusses eingeklemmt war, vorzudringen. Ein Unterfangen, das mehrere Stunden dauerte. „Die Feuerwehr Garmisch musste erst einmal kleinere Bäume für eine Zugangsschneise fällen“, erklärt ein Polizeisprecher. Mit Hilfe der Spreizschere drangen sie dann zu dem Mann vor und brachten auch ihn – schwer verletzt – in Sicherheit. 

Im Anschluss galt es, den völlig zerstörten Wagen zu bergen und insbesondere zu verhindern, dass Kraftstoff ins Erdreich aussickert. Dazu nutzten die Feuerwehrkräfte, die mit insgesamt 20 Mann an der Kandahar-Abfahrt waren, ihren Kranwagen. Für die Sicherung dieser Aktion, die bis circa 1 Uhr dauerte, sorgte derweil die Bergwacht. 

Was Clemens nach diesem schwierigen Einsatz bei Dunkelkeit, eisigen Temperaturen und in matschigem, steilen Gelände besonders hervorhebt, ist das Miteinander Rettungskräfte, zu denen auch das BRK und MKT zählen. „Das hat wirklich sehr gut geklappt.“

Tanja Brinkmann

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