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Großeinsatz in Physiotherapie-Praxis

Brand in Garmisch: Rauchmelder verhindern Schlimmeres

Garmisch-Partenkirchen: Bei einem Brand in einer Physiotherapie-Praxis entsteht 70.000 Euro Schaden. Verletzt wird bei dem Einsatz am Sonntagvormittag niemand.

Brand in Garmisch - Rauchmelder verhindert Schlimmeres

Garmischs Feuerwehrkommandant Peter Gröbl lässt keinen Zweifel offen: Die Rauchwarnmelder, die in einer Praixs für Physiotherapie installiert waren, haben Schlimmeres verhindert. Mitunter Leben gerettet. Sie sorgen am Sonntagvormittag dafür, dass ein Brand schnell bemerkt wird. Eines können sie aber nicht verhindern: einen riesigen Schaden in dem Handwerkerhof an der Bayernhalle im Ortsteil Garmisch. Die Summe schätzen die Einsatzkräfte in Absprache mit der Polizei auf 70.000 Euro. Entstanden ist der Brand in der Küche der Praxis, einer ehemaligen Wohnung. 

Möglicherweise war es der Kühlschrank. „Die genaue Brandursache wird aber noch von der Polizei ermittelt“, sagt Gröbl. Auf jeden Fall war zu dem Zeitpunkt niemand in der Praxis, das Feuer konnte sich ungehindert seinen Weg bahnen. Aber nur kurzzeitig: Dann sprangen die Rauchmelder an. Auf das schrille Geräusch wurde sofort eine Nachbarin aufmerksam. Sie verlässt mit ihren Kindern schnell die Wohnung und ruft die Rettungsleitstelle an. „Die Alarmierung ging bei uns um 10.39 Uhr ein.“ 45 Kameraden eilen in das Gewerbegebiet. Außerdem Einsatzkräfte vom Bayerischen Roten Kreuz, dem MKT und der Polizei. Als sie ankommen, „hat es bereits stark geraucht“. Vor allem wird der Qualm immer dunkler. 

„Das ist ein schlechtes Zeichen“, erklärt Gröbl. „Da war Eile geboten.“ Die Feuerwehr bekommt den Brand schnell in den Griff und setzt eine Überdruck-Entlüftung ein. So kann der heiße Rauch direkt aus der Praxis geschafft werden. Nichtsdestotrotz sind die Räume – im Gegensatz zu den Nachbarwohnngen – erst einmal nicht mehr nutzbar. Das Positive bleibt, dass niemand zu Schaden kommt. Das, betont Gröbl einmal mehr, sei zu einem großen Teil den Rauchmeldern zu verdanken.

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